Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: ja, mein ich

Gastredner, Sunday, 06.06.2004, 23:57 (vor 7915 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: ja, mein ich von Arne Hoffmann am 06. Juni 2004 18:31:39:

Fabelhaft!
Herr Hoffmann, man kann Ihnen sicher viel nachsagen (und so wie Sie es äußerten tun dies auch viele), allerdings sicher nicht, das sie inkonsequent wären.

Es ist natürlich immer gut deeskalierend und besonnen zu handeln, selbst wenn der Gegenüber verbal entgleist. Das erklärt nicht, warum Sie jemanden kritisieren und das so zurückhaltend, das man den Eindruck hat, die wollten die Person in Weichspüler baden. Es sei denn es handelt sich bei der Taktik um Assimilation durch Euphemismen.
Nein Herr Hoffmann, man muß nicht seine gute Kinderstube vergessen, aber einen Troll derart in Watte zu packen, das wirft Fragen nach dem Sinn auf, die weiter unbeantwortet bleibt. Wollen sie nun etwas Kritisieren oder möchten Sie jemandem leise andeuten es könne doch sein, das sein Verhalten unter Umständen, in gewisser Weise, wenn man es im rechten Licht betrachtet, gemessen an dem was man mit Fug und Recht als üblich bezeichen könnte, doch so gesehen werden könnte, es sei despektierlich?

Eins ist wirklich originell (im bewundernden Sinne). Die Tatsache, das Sie etwas bewerten, sagt Ihnen etwas über die Verfasung des Beleidigers aus!
Ich gestehe, das vermag ich nicht, nichtmal Gedanklich.
Genau genommen vermögen Sie es sogar, das Ganze noch zu toppen, Sie schaffen es sogar noch einen Gewinn aus der Sache zu schlagen. Quasi Zinsen auf Beleidigungen. Man vermag es nicht sich die Konsequenzen auszumalen. Da eröffnen sich ganz neue Welten: Beleidigungen zu Höchstpreisen bei Ebay.
Im Übrigen kann man sich gegen Verleumdung und üble Nachrede notfalls gerichtlich wehren und das auch, wenn man das Internet nicht so ernst nimmt und deswegen gelegentlich oder in Ihrem Falle des öfteren über die ein oder andere Schähung hinweg sieht. Das steht Ihnen, wie auch jedem anderen gut zu Gesicht, diesen Punkt will ich auch nicht leugnen.

Aber zurück zur Wertigkeit von Beleidigungen. Es ist nicht minder bewundernswert das Sie Schleimer als Sichtweise und Bewertung sehen wollen, den Kriegsgewinnler aber mit keinem Wort erwähnen. Wo unterscheidet sich da der Kriegsgewinnler vom Schleimer?
Mal davon abgesehen, das jede Beleidigung nur Sichtweise und Bewertung Ihrer person durch eine andere ist, vermag ich auch nicht erkennen, daß Sie dem genannten Kriegsgewinnler nicht auch so betrachten können. Insbesondere brauchen Sie sich auch hier nicht die Sichtweise aneignen und könnten dennoch zu dem Schluß kommen "Aha, warum reagiert XY so empfindlich auf mich".
So bleibt mir wieder nur festzustellen, das Ihre Bewertung allein vom Beleidiger abhängt, das wäre der einzig signifikante Unterschied. Dem widerspräche ja auch nicht, das sie durch ständige Beleidigungen von besagter Person längst genervt sind.
Es ist mir auch schleierhaft, wie ich den Oberlehrer mit der Impotenz in dem Kriegsgewinnler vereinen soll. Sind Sie Kriegsgewinnler wegen Ihrer Impotenz?
Ob der Kriegsgewinnler nun eine Bewertung ist oder eine Unterstellung läßt sich bestensfalls aus dem Kontext erschließen. Um jemanden als Krämerseele zu bezeichen ist es ja nicht notwendig das dieser dem Berufstand angehört. Deswegen kann es sich beim Kriegsgewinnler um eine Charakterisierung handeln, ebenso wie beim Schleimer. Auch kann der Schleimer eine Unterstellung sein.
Am Ende möchte ich noch klar zum Ausdruck bringen, das es mir nicht zusteht, Ihnen zu sagen, wie sie mit Leuten umgehen sollen, die Sie mit Beleidigungen eindecken und es liegt mir auch nichts daran Ihnen zu sagen, wessen Beiträge sie gut finden sollen, oder von wem Sie Beleidigungen freudestrahlend entgegennehmen und dem noch einen Inhalt, einen Grund und einenn Gewinn abverlangen sollen.


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