Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: ja, mein ich

Manfred, Sunday, 06.06.2004, 23:51 (vor 7915 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: ja, mein ich von Arne Hoffmann am 06. Juni 2004 13:37:59:

Gut dann stellt sich aber in der Tat die Frage: Wie kann man überhaupt noch bestimmte Äußerungen kritisieren?
Arne

Aber die Antwort ist leicht: indem man erkennt, das die Palette der Möglichkeiten sich nicht in "leise und laut" erschöpft. Genaus wie es eine politische Haltung gibt die nicht hinreichend mit "links oder rechts" beschrieben werden kann.
Ich halte die Untertellung jemand sei "rechts" oder gar rechtsradikal, von einer ganz anderen Qualität, als die meisten anderen Unterstellungen.

Ich erinnere mich gut an die Debatte über Vergleiche mit Begebenheiten und Verhaltensmustern aus der Nazizeit. Was für eine künstliche Empörung brach da aus, weil das Unaussprechbare nicht ausgesprochen werden darf. Obwohl da eben keine Person als Individuum im Mittelpunkt stand, sondern eben ganze politische Bewegungen oder Teile davon. Und selbst da war kein Gleichsetzen das Ziel sondern lediglich das Prüfen ob Parallelen existieren.
Mindestens dieselbe Nachsicht, die ich einer anonymen Masse entgegenbringe, in der der Einzelne sich jeweils gar nicht persönlich betroffen fühlen muß, kann ich doch auch aufbringen, wenn ich auf einen real existierenden Menschen losgehe.

Damit will ich jetzt nicht speziell Dich oder deine Postings bewerten, sondern nur allgemein die Frage beantworten, die Du in den Raum gestellt hast.

Gruß,
Manfred


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