Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Warum Frauen keinen abbekommen

Garfield, Friday, 04.02.2005, 14:12 (vor 7670 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Warum Frauen keinen abbekommen von Nikos am 04. Februar 2005 08:53:51:

Hallo Nikos!

"Emanzen tun genau das nicht. Sie mögen Männer nur dann, wenn sie nach der Nasen der Emanzen tanzen."

Das allein wäre ja wenigstens noch logisch. Die Wahrheit ist aber viel verrückter:

Auch die Emanzen wollen die von ihnen immer wieder geforderten "neuen Männer" gar nicht wirklich!

Arne hat in seinem Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" eine Umfrage unter Feministinnen erwähnt. Bei dieser Umfrage gab die Mehrheit dieser Feministinnen an, daß sie sich Männer wünschen, deren Einkommen mindestens so hoch ist wie ihres. Also nix mit Hausmann oder Halbtagsarbeiter.

Einerseits werden also Veränderungen gefordert, andererseits blockiert man selbst diese Veränderungen mit und nimmt die Tatsache, daß sich somit nichts ändert, dann als Grundlage zur Wiederholung der Forderungen.

Daraus folgere ich, daß es nur um die Forderungen selbst geht. Feministinnen haben heute kein Ziel mehr, sondern für sie ist der Weg das Ziel, zumal einige damit auch mittlerweile gut verdienen.

"Das tun aber Männer immer weniger (Stichwort: im Sitzen pinkeln. Hat man von dir jemals verlangt, daß du im Stehen pinkelst?)."

Das ist ein schlechtes Beispiel. Sieh dir mal den Rand des Toilettenbeckens genau an, nachdem du im Stehen rein gepinkelt hast. Stehpinkelbecken in Herrentoiletten sind so konstruiert, daß nichts herausspritzen kann, wenn man auf einen bestimmten Punkt zielt. Normale Toilettenbecken sind aber nicht so konstruiert. Da spritzt dann oft etwas heraus, zumal die Fallhöhe ja auch noch größer ist als bei einem Stehpinkelbecken und so der Aufprall auf das Becken mit höherer Wucht erfolgt. Da sind dann oft winzige Tropfen oben auf dem Beckenrand.

Wenn es im Haushalt nur eine Toilette gibt, kann ich gut verstehen, daß Frauen das als unangenehm empfinden.

Obendrein sind Frauen auch noch empfindlicher gegenüber Blasen-Erkrankungen, da ihre Harnröhre kürzer ist. Durch diese kleinen Urin-Spritzer können sie sich also durchaus mit einer Blasenentzündung infizieren, wenn der Partner entsprechende Keime in seinem Urin hatte. Er merkt vielleicht gar nichts davon, weil sein Immunsystem die Infektion schnell abgewehrt hat. Bei der Frau kann das dann aber voll durchschlagen.

Ich finde, wenn Mann und Frau eine Toilette gemeinsam nutzen oder wenn die Arbeitsteilung so aussieht, daß die Frau die Reinigung der Toiletten übernimmt, sollte der Mann sich schon auch zum Pinkeln hinsetzen. Das ist schließlich kein großer Mehraufwand, und ich sehe auch keinen Grund, wieso einem Mann dadurch ein Zacken aus der ohnehin nicht vorhandenen Krone brechen sollte. Im Stehen zu pinkeln ist für mich kein wesentlicher Bestandteil der Männlichkeit.

Freundliche Grüße
von Garfield


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