Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Strafen für Freier?

Monika, Wednesday, 02.02.2005, 17:42 (vor 7672 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Strafen für Freier? von Garfield am 02. Februar 2005 15:15:49:

Hallo Garfield!

Wenn es um Zwangsprostitution geht, darf man Frauen und Kinder keinesfalls in einen Topf werfen!

Frage! Ab welchem Alter ist ein Kind kein Kind mehr? Ab 18 oder?
Wenn hier auch die Rede von Mädchen ist, sind das dann bereits Volljährige?
Wenn es sich bereits um Volljährige handelt, warum heißt es dann, achtzig Prozent davon sind Mädchen und Frauen?

Es gibt genügend Frauen, die sich vollkommen freiwillig prostituieren. Deshalb besteht kaum Notwendigkeit, Frauen gegen ihren Willen zur Prostitution zu zwingen.

Kaum Notwendigkeit? Dann frage ich mich, warum gibt es so viele Mädchen und Frauen, die gegen ihren Willen zur Prostitution gezwungen werden? Vielleicht, weil man mit sich freiwillig prostituierenden Frauen noch lange nicht alles machen kann, was man machen will?

Bei Kindern sieht die Sachlage vollkommen anders aus. Sex mit Minderjährigen ist in Deutschland bekanntlich strafbar und somit darf es offiziell auch keine Bordelle geben, die minderjährige Prostituierte beschäftigen.

Klar, deshalb werden sie inoffiziell angeboten.

Nun gibt es aber Menschen mit pädophilen Neigungen. Das sind zwar nicht sehr viele, aber sie können diese Neigungen in Deutschland allesamt nicht legal ausleben.

Nicht sehr viele? Hast du dafür irgendwelche Beweise? Auch für dich gilt, in einer freien Stunde mal eine Polizeistation aufzusuchen. Laß dich einmal von Leuten aufklären, die sich damit tagtäglich auseinandersetzen müssen!

Das schafft durchaus einen gewissen Markt. Der Fall Dutroux hat ja auch gezeigt, daß es durchaus Netzwerke von Pädophilen gibt, in denen es keineswegs nur um Bildertausch geht. Auch in Deutschland hat es ähnliche Fälle gegeben, wie den einer Gasthaus-Wirtin, die einen Jungen, der ihr vom Jugendamt zur Pflege übergeben wurde, an Pädophile "vermietet" hat. Letztendlich ist der Junge sogar getötet worden.
Dieser Markt entsteht, weil es eben nicht legal ist, Pädophile Neigungen auszuleben. Wenn man das sowieso nur illegal tun kann, schreckt man auch vor Entführung nicht zurück, zumal Kinder dafür auch noch leichtere Opfer sind. Einen Erwachsenen klemmt man sich nicht mal einfach so unter den Arm und trägt ihn mit zugehaltenem Mund weg.

Richtig. Eine erwachsene Frau (junge Mädchen) lockt man z.b. mit Versprechungen.
Die Mädchen und Frauen werden mit falschen Versprechungen, wie Arbeitsangeboten (als Köchinnen, Kellnerinnen, Haushaltshilfen, Aupairs) oder Heiratsaussichten, ins Ausland).
Die schlechten wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in den Heimatländern lassen die Mädchen und Frauen den Versprechungen Glauben schenken.

Meistens werden den Frauen nach der Einreise in das Zielland ihre Papiere weggenommen. Sie müssen zudem hohe Vermittlergebühren und Reisekosten bezahlen, und sind so sofort "hoch verschuldet" bei den Frauenhändlern. Von den Zuhältern beauftragt, beantragen die Frauen politisches Asyl oder sie müssen Scheinehen eingehen. So werden die Frauen oft durch mehrere Länder geschleust.

Einvernehmlicher Sex zwischen Erwachsenen dagegen ist vollkommen legal, und es ist auch nicht zwangsläufig illegal, dafür Geld zu kassieren.

Ich habe nirgends etwas anderes gesagt.

Deshalb gibt es keinen nennenswerten Markt für Zwangsprostituierte. Für Zuhälter(innen) und Bordelle wäre es ein vollkommen unrentables Risiko, Frauen zur Prostitution zu zwingen. Außerdem läßt sich eine erwachsene Frau auch nicht so leicht entführen und gegen ihren Willen festhalten wie ein kleines Kind.

Wenn diese Zahlen nicht nennenswert sind, nun ja...
Jährlich werden rund 500.000 Frauen und Mädchen zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung in EU- Länder geschleust.

Freundliche Grüße
Monika


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