Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Zustimmung

Peter, Wednesday, 02.02.2005, 23:18 (vor 7671 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Max am 02. Februar 2005 20:46:50:

Der Kampf gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel sollte auch Maskulisten ein Anliegen sein.
...klar. Und der Kampf für Rußpartikelfilter auch. Und dioxinfreie Eier. Alles Masku-Themen.

Ich sehe einen Unterschied zwischen der allgemeinen Arbeit fuer eine bessere Welt und dem besonderen Einsatz fuer unterdrueckte Menschen. Erste sollte immer eine oekonomische Kosten-Nutzen-Analyse umfassen, waehrend die zweite aus der Ueberzeugung kommt, dass kein Mensch weniger wert ist als andere, nicht Schwarze, nicht Maenner, niemand. Dass einem persoenlich die Existenz mancher Menschen am Arsch vorbeigeht, aendert daran nichts.

Wo liegt die Verantwortung des Freiers? Er darf offensichtliche Anzeichen nicht misachten, dass die (oder der) Prostituierte von einer dritten Person zum Sex gezungen werden.
...wie offensichtlich ist offensichtlich?

Dass ist eine Abwaegungsfrage und als solche erstmal keine maskulistische Frage. Wir muessen aber darauf achten, dass nicht den Maennern alle Verantwortung zugeschoben wird nach dem Motto: Sie zahlen, also sind sie verantwortlich - Frauen kaufen auch Produkte aus Kinderarbeit und sind fuer diese trotzdem nicht verantwortlich. Deswegen schrieb ich auch, dass eine Legalisierung und Regulierung der Prostitution, also kein Fingerzeigen auf Freier, den Markt der Zwangsprostitution am wirksamsten eindaemmt.

...Jo. Wenn´s im Winter einen auf die Waffel legt, dann seh´ich das Glatteis auch mitverantwortlich. Und wenn einer zuckerkrank ist, dann hat der Zucker auch eine gehörige Portion Verantwortung. Irgendwie hat doch alles mit allem zu tun, hängt irgendwie zusammen, alles, so, sag´ich jetzt mal...

Freier, normale Prostuierte, Handwerker, ihre Kunden, das sind (in der Regel) alles erwachsene, muendige Leute und damit mitverantwortlich fuer das, was durch sie und mit ihnen geschieht. Glatteis, Zucker, aber auch minderhaerige Prostituierte sind dagegen nicht verantwortlich, stattdessen brauchen minderjaehrige Kinder unseren besonderen Schutz (Glatteis und Zucker natuerlich nicht).

...na Puppe? Staatlich lizensiert? Dann kommen wir erst mal zum Geschäftlichen: Ich brauch´von dir eine Rechnung, Rechnungsnummer nicht vergessen und Ust.ID- Nr. dazu, Stempel, Unterschrift - läuft als Bewirtungskosten für Vertragsabschluß: Setz´ich ab. Mannomann, ist das geil. Staatliche Regeln sind das Stimulanz überhaupt!

Na, kriegst du bei deiner Steuererklaerung schon mal einen Steifen? Zum Geschaeftlichen: Wenn Hure ein normaler Beruf wird, sollten sie auch Rechnungen ausstellen duerfen - wird dir aber bei der Kostenabrechnung nichts nuetzen, denn die Ausgaben erscheinen dem Finanzminister sicherlich als nicht notwendig :-)

Gruss,

Peter


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