Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Prostitution ist widerlich...

Garfield, Wednesday, 02.02.2005, 19:19 (vor 7672 Tagen) @ D.C.

Als Antwort auf: Re: Prostitution ist widerlich... von D.C. am 02. Februar 2005 16:44:03:

Hallo D.C.!

"ob da ein zusammenhang besteht? kein kondom und schwangerschaft? oder nur zufall?"

Das weiß ich nicht. Vermutlich hat seine Geliebte ihm erzählt, daß sie die Pille nimmt, er hat's geglaubt und sie hat ganz bewußt die Pille weggelassen, weil sie gehofft hat, daß ein gemeinsames Kind ihn dazu bringen würde, seine Frau für sie zu verlassen. Das würde jedenfalls gut zu ihrem späteren Verhalten passen.

"ich dachte väter sind wichtig für kinder? ist es dann nicht egal, aus welchem grund die frau den kontakt zum kind befürwortet? andere währen doch froh darüber."

Sicher, so mancher Mann hat wohl dasselbe gedacht, als er von diesem Fall gelesen hat. Aber in diesem speziellen Fall war eben ausnahmsweise alles mal umgekehrt. Vielleicht hätte der Mann sein Kind unter normalen Umständen gern regelmäßig gesehen. Er hatte ja vorher auch kein Problem damit, die Mutter regelmäßig zu treffen. Dann hat seine Frau aber von dem Verhältnis erfahren und ihm die Scheidung angedroht. Und seine Frau bestand ja darauf, daß er keinerlei Kontakt mehr zu seiner Geliebten und zu dem Kind hat. Das komplizierte die Sache nun enorm.

Ich weiß nicht, wie die genauen Umstände in diesem Fall waren. Vielleicht hatten sie ein Eigenheim, das noch abgezahlt werden mußte. Vielleicht wäre er nicht in der Lage gewesen, seiner Frau ihren Anteil am Haus auszuzahlen oder auch nur die Raten allein weiter zu zahlen. Dann hätte schon mal das Haus verkauft werden müssen. Vielleicht war seine Frau Hausfrau - dann hätte er ihr Unterhalt zahlen müssen und somit weniger Geld für seine neue Familie gehabt. Vielleicht hatte er auch Kinder mit seiner Frau - für die hätte er dann auch noch Unterhalt zahlen müssen, und womöglich hätte seine Frau ihn aus Rache daran gehindert, diese Kinder zu sehen.

Das Kind mit der Geliebten hatte er noch nie gesehen - zu ihm hat er also auch nie eine Beziehung aufgebaut. So war ein Kontaktabbruch zur Geliebten und zum Kind mit ihr das kleinere Übel für ihn.

"glaub ich ja nicht. auch prostituierte können schwanger werden."

Das ist aber sehr unwahrscheinlich. Normalerweise läuft da ohne Kondom auch nichts. Eine schwangere Prostituierte kann zumindest zeitweise nicht mehr in ihrem Job tätig sein. Außerdem ist kein Freier verpflichtet, sich auszuweisen. Da wüßte eine Prostituierte oft noch nicht einmal sicher, woher sie überhaupt Unterhalt für das Kind bekommt.

"wieso nicht? kann doch genauso gut vorkommen."

Was glaubst du, wie erfolgreich eine Prostituierte in ihrem Job noch sein wird, wenn sich herumspricht, daß sie ihre Freier häufig wegen Vergewaltigung, Mißhandlung oder gar sexueller Belästigung am Arbeitsplatz verklagt?

"was denn nun?"

? Ich meinte, daß der Besuch einer Prostituierten für mich persönlich nicht in Frage kommt, daß ich aber Männer verstehen kann, die zu Prostituierten gehen.

Freundliche Grüße
von Garfield


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