Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Nachtrag: Daten und Fakten

Manfred, Wednesday, 02.02.2005, 20:54 (vor 7672 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Re: Nachtrag: Daten und Fakten von XRay am 02. Februar 2005 18:38:09:

Die eigentliche Frage war aber ob vor diesem Hintergrund eine Strafandrohung für Freier der Sache dient? Wird dies die Situation von Prostituierten verbessern?

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Wenn es nichts nutzt, schadet es? Würde es die Situation von
Prostiutierten verschlechtern?

Gesetze die nichts nutzen, schaden immer!

:-))
Wenn Gesetze schaden, dann kann das auch als eine Art von Nutzen sein,
nichtwahr? Von manchen halt als negetiv eingestufter Nutzen.
Was "immer schadet" kann also nicht als unnütz gelten.
Insoweit ist deine These also in sich nicht schlüssig.

Nanana... "These" ist gut :)

Mir gehts nur darum, daß ich mich als liberaler Mensch nicht in erster Linie über den Staat definiere. Insofern ist JEDES Gesetz eine Einschränkung von Freiheiten des Einzelindividuums und damit unbestreitbar ein Schaden.
Nun geht man (warum eigentlich, bei all dem was wir erleben?) aber grundsätzlich davon aus, daß diese Freiheitseinschränkungen dadurch gerechtfertigt werden, weil ihnen ein höherer Nutzen gegenübersteht.

Wenn gesetze aber nun so hunsmiserabel sind, daß der Nutzen gering oder gar nicht vorhanden ist, bleibt der Schaden der durch Einschränkung und Kriminalisierung entsteht dennoch bestehen. Das meinte ich.

Wenn wir natürlich heute eine neue "Qualität" erleben, die es angemessen erscheinen läßt, bei schädlichen Gesetzen gar nicht mehr an Zufall zu denken, sondern an ideologisch basierten Vorsatz, hast Du recht.
Dann wird der Schaden der Bevölkerung, zum Nutzen der Ideologen.


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