Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Das hab ich dem Otten selbst geantwortet

Joseph S, Monday, 16.06.2003, 00:50 (vor 8270 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Das hab ich dem Otten selbst geantwortet von Arne Hoffmann am 15. Juni 2003 09:00:56:

Hallo Arne,

ich war bisher nach dem Motto "in dubio pro reo" davon ausgegeangen, daß er eine provokante
Einleitung gesucht hat, um Aufmerksamkeit zu erhalten, und dabei weit über das Ziel hinausgeschossen
hat. Wenn aber das Zitat aus Deinem Nachtrag stimmt (Ich sehe keinen Grund daran zu zweifeln.
Nachprüfen werde ich das nicht; dazu mußte ich mir dieses Buch ja besorgen.), war das kein
Versehen und hebt die etwas besonneneren Töne von Herrn Otten im dortigen Forum auf.

Schade, denn die Frage, warum und wie Männer zu den Verlierern unserer Gesellschaft werden,
und dann als Versager dastehen, finde ich hochinteressant, und ich wäre froh, wenn dies viel
breiter diskutiert würde.

Unter Höflichkeit verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht, daß man Bücklinge macht. Höflichkeit
heißt hier, daß man sich alles was nach direkter Beleidgung, Schreien und ähnlichem aussieht
vermeidet. Die Stärke davon ist, daß man nicht als dummer grober Klotz dargestellt werden
kann, und der andere als nivaeulos dasteht, wenn zu herabwertenden Worten greift. Bei einer
derartigen Höflichkeit, kann man durchaus in der Sache hart und unmißverständlich argumentieren.
Höflichkeit kann so zu einer Waffe gegen nivaeulose Angriffe werden. Schließlich gibt es ja noch
stille Zuschauer bzw. Mitleser, deren Meinung noch nicht feststeht.

Einen herzlichen Gruß zurück
Joseph


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