Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Femi-Sprache

Nick, Sunday, 08.06.2003, 21:57 (vor 8277 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Abtreibung ist kein Kindsmord. Wirklich nicht? von Ferdi am 08. Juni 2003 02:18:13:

Lieber Ferdi!

Ja, dein Bild "bildet exakt das ab, worum es hier in dieser Diskussion geht und kann daher nicht ganz falsch sein." So ist es!

Auch ich habe, wie du, "in zunehmendem Masse den Eindruck, der Gegenstand dieser Diskussion wäre irgendein Tumor, der zu entfernen ist."

Ja: man muß "daran erinnern, dass hier über MENSCHEN so geredet wird wie über besagten Tumor, der entfernt werden soll."

Ja: "Wenn aber ein Kind im Uterus der Mutter zu wachsen beginnt, dann hat dieses Selbstbestimmungsrecht solange zurückzutreten, bis das Kind nach der Geburt auf andere Weise und möglicherweise von anderen Personen weiterbetreut werden kann."

In alledem volle Zustimmung! Besonders in dieser Frage ist die Sprache schon SO weit "verschoben" worden, daß derartige Selbstverständlichkeiten von den meisten Menschen garnicht mehr gedacht - oder gar vertreten - werden. Der Neusprech hat da schon fast ALLES überwuchert. Ich plädiere dafür, daß wir uns die Sprache zurückerobern! In dieser Frage und in den anderen genauso!

Weiß ist weiß, schwarz ist schwarz und eine nackte "Kaiserin" hat nichts an, sie zeigt uns nur ihren fetten nackten Arsch.

Entlarven wir die Femi-Sprache! Was sagen diese Damen eigentlich genau, wenn sie losschnattern? Schau 'mer mal:

Xenia: "Abtreibung ist auch für Frauen eine schwere Entscheidung (ei, ei, arme Hascherl, aber auch...), aber wenigstens ist es IHRE Entscheidung." Zu deutsch: "Wen ich umbringe, das entscheide ICH!" Der Satz meint das, nichts anderes.

Xenia: "Die Ungeborenen sind ein teil ihrer Mütter!" Wie das?!? Sie haben einen eigenen Körper, eigene kleine Organe, eigene Hände und Füße, Augen, Gehirne, Herzen... Und eine eigene Seele! "Und es ist tatsächlich UNSER Recht, über UNSEREN Körper zu bestimmen und alles, was darin ist." Und weiter: "Und ja: es geht darum, dass WIR entscheiden können, denn das Kind lebt in UNSEREM körper, ist von UNSEREM Körper abhängig!" Fazit: es ist so gekommen, daß die "Spenderin allen Lebens" zur mordenden Furie verkommen ist! Und dafür gesorgt hat, daß irdische Gerechtigkeit ihr dafür nichts anhaben kann. Genau so sieht's aus!

Vom Standpunkt des Kindes aus heißt das nämlich: "Ich bin restlos von einem schauerlich mordwütigen Monstrum abhängig, das sich das Recht anmaßt, mich jederzeit umzubringen." ...und es in 1/3 der Fälle TUT! Oder WIE sollte das Kind es anders auffassen? Was für eine bodenlose Hybris! Der Satz meint: "Es ist UNSER Recht, über Leben und Tod dieses völlig hilflosen, kleinen Menschen zu bestimmen - obwohl "wir" die Einzigen sind, auf deren Schutz er rechnen können muß." Er kann sich nämlich nicht selbst schützen. Überhaupt nicht! Mir verschlägt es bei solchen Sätzen voller Anmaßung den Atem! Ein Mensch, der sowas dermaßen unreflektiert und dumpfbrutal raushauen kann, ohne mit der Wimper zu zucken, der rangiert für mich auf der ehtischen Skala am absoluten Nullpunkt. Tut mir leid, darüber werde ich nicht diskutieren. Das ist 'ne Durchsage.

ICH![/u] Das ist für mich DAS WESEN DES FEMINISMUS! Genau das![/b]

Xenia: "Ich nicht! Ich bin weder Opfer noch sanft!"
Diese beiden Feststellungen sind allerdings absolut zutreffend! Genau darum handelt es sich! Genau das ist sie beides nicht! Ich weiß das. Ich vergesse es NIE!

Xenia: "Selbstreflexion ist auch Frauen gegeben, sonst würden ja nicht so viele noch Jahrzehnte nach einer Abtreibung Schuldgefühle deswegen haben." Was für eine Ungeheurlichkeit ist dieser Satz! Merkt das keiner? Eine dreiste Forderung nach Mitleid mit den "armen TÄTERINNEN"! Sie rechnet schon ganz kühl damit, daß wir schon gut genug "dressiert" sind, so daß wir darauf reinfallen werden! Nee, ist nicht! Mensch, diese "Selbstreflexion" reicht doch nur für Selbstmitleid! Finita Bandita!

Folgerichtig findet sie dann auch eine "Umbennenung in absichtsvolle / geplante Kindstötung" (was es definitiv IST, ja was denn auch sonst?)... na?... richtig, sie findet es: "...definitiv unpassend, denn(!) die Frauen, die sich dann dafür entschieden haben, würden kriminalisiert und zusätzlich belastet durch einen solchen Vorwurf. In meinen Augen absolut falsch." Es ist wirklich frappierend, wie völlig unbefangen sie noch mit ihrer unüberbietbaren Anmaßung kokettiert! So ein Verhalten nennt man in der Psychopathologie eine soziopathische Störung. Soziopathen sind Leute, die völlig ungerührt die allerschlimmsten Verbrechen begehen und dabei absolut unfähig sind, sich in ihre Opfer einzufühlen. Sie fühlen absolut NICHTS dabei! Sie verteidigen ihre Taten auch (falls ihnen keine Strafe dadurch droht), sie meinen ernsthaft, "daß doch nichts dabei ist", zum Beispiel einen umzulegen. Es sind die typischen "gefühlskalten Berufsverbrecher": sie sind nicht in der Lage, nur eine Spur von Mitleid und von Empathie aufzubringen, egal mit wem. Werden sie hingegen einmal gefaßt und verurteilt, dann schwimmen sie plötzlich in Mitleid: mit sich selbst(!), mit ihrem "schweren Schicksal", mit der "Ungerechtigkeit" und der "Härte der Welt". Soziopathie gilt unter Fachleuten als völlig unheilbare Form der charakterlichen Abartigkeit - und als die sozialschädlichste Form solcher Störungen. Feminismus gehört für mich fraglos zu diesen schweren Charakterstörungen: Xenia führt es uns bilderbuchmäßig vor.

Man muß sich doch stattdessen in Wahrheit die gesunde Frage stellen: was wiegt denn eigentlich schwerer? Die Schuld der Täterin, oder die unangenehmen Gefühle, die ihre Tat ihr später bereitet? Und was ist Ursache, was ist Wirkung? Hier wird doch wieder mal die Sprache peu a peu verschoben! Paßt auf und seht genau hin! Hier kann man den Trick im Reagenzglas beobachten!

Wenn eine Frau sich dieser Schuld überhaupt nicht stellt, sondern sogar im Gegenteil weiter darauf beharrt, das "Recht" zu ihrer entsetzlichen Tat zu haben - ohne jede Reue und ohne Umkehr was kann man dann verzeihen? Nichts! Was soll dann das Gelaber von den "Schuldgefühlen"? Da soll doch nur der rettende Frauenversteher gerufen und mit Sirenenklängen weichgekocht werden! Unbereute Schuld bleibt unverziehen - in alle Ewigkeit. Daran ändert sich niemals was.

Es ist nur alles umso widerlicher: diese Xenia beschwert sich lediglich, "daß ihr das Frühstück verdorben wurde". Potztausend aber auch! Ja, fällt denn niemandem auf, wie wir damit an gruseligste "Sprachregelungen" "herangeführt" werden? Ferdi, du hast sogar um Entschuldigung dafür gebeten! Sei mir nicht böse, aber warum denn nur? Hat sie dich halt reingelegt, schwuppsdiwupps weichgekocht, die Reflexe treffsicher ausgelöst! Mir gefällt dein Charakterzug, als solcher gesehen, ganz spontan Rücksicht zu nehmen! Aber es darf doch kein blinder Reflex sein! Also, nimms mir nicht übel, daß ich es so rausstelle, denn ich will dich nicht "vorführen". ABER: ich will auf den kalten Trick aufmerksam machen! Ich appeliere an unsere Unterscheidungs- und Urteilskraft! Wir müssen lernen, wie Odysseus bei den Sirenen, gegen solche "Schnütchen-Ziehereien" absolut immun zu werden! Und uns doch nicht den Charakter deswegen zu versauen, indem wir durch undifferenzierten Haß blind werden. Ich erinnere an den "Ritter"... :-) Der weiß, wann er töten muß, und wann er barmherzig sein sollte. Aber er kann beides.

Kennt ihr das Buch von Roald Dahl: "Wenn die Gondeln Trauer tragen" - bzw. den gleichnamigen Film von Nicolas Roeg? Lest es! Seht euch den Film an! Da lernt man, wie dämonisch diese kind-weibliche "Unschuld" in ihrem inneren Wesen ist. Wie subtil! Und wie tödlich!

Xenia jammert doch nur wie ein trotziges Prinzesschen: "So eine böse Erbse aber auch unter meiner Matratze! Ich habe zwar überhaupt keine Einwände gegen die Massenproduktion solcher kleinen Leichen. Im Gegenteil, nein, nein, ich trete weiter vehement für das "Recht der Frau" ein, dies jederzeit zu tun! Allerdings will ich dann keinesfalls die Leiche sehen müssen - denn das verdirbt mir das Frühstück!" Kotzwürg! Nicht etwa über das Bild, sondern über solch eine perverse Denke! Fehlt nur noch, daß sie jetzt stante pede ein staatliches Psychoprogramm für die "armen Frauen" fordert, das ihnen speziell "hilft", nicht etwa irgendwelche ungenehmen Gefühlchen wegen ihrer Massenabtreiberei zu entwickeln. Oder gar das Frühstück verdorben zu bekommen. Unerhört aber auch, wirklich! Ich kenn buchstäblich keine Steigerungsform von Widerlichkeit im Charakter! Xenia legt uns eine kostenlose, komprimierte Liveshow in Sachen Feminismus hin. Nutzen wir die Gelegenheit! Ja, genau DAS ist die Denke, genau SO ticken diese Damen.

Warum um Himmels Willen fällt das nicht in seiner ganzen Klarheit spontan wie im Brennglas auf? Warum springt das nicht SOFORT ins Auge? Warum löst das nicht reflektorisch gellenden Schmerz und Gegenangriff aus? Warum?

Wir müssen das unbedingt lernen! Ganz unfehlbar!

Zum Schluß noch weitere Stilblüten von Xenia (ich reih sie nur noch auf):

1. Frage: Warum darf ein Mann, der ein Kind nicht wollte, die Frau damit nicht sitzenlassen? So "simpel" ist die spezielle Frage übrigens auch für mich nicht, nebenbei, aber hier geht es nur um Xenias "Begründung" - und den Umkehrschluß: "Tja, weil das Kind dann eben nicht aus der Welt ist, sondern weiterexistiert." Umkehrung: durch Abtreibung IST das Kind dann eben "aus der Welt" (so einfach ist das!) und existiert eben NICHT weiter! Wir sollen das "ganz nebenbei" alles völlig normal finden und den WAHNSINN nicht bemerken, der sich in der schnippischen Bemerkung verbirgt!

2. Xenia: "Ich sagte schon, Frauen lassen nicht "schnell mal eben" abtreiben, das ist eine schwere und komplizierte Entscheidungsfindung". Das widerspricht den Zahlen! Frauen in Anzahl von 1/3 aller Gebährenden sind mit diesen "schweren und komplizierten Entscheidungsfindungen" beschäftigt? Wirklich? Diejenigen, die es sich nicht leicht machen (und das sind viele Frauen, ohne Frage), die treiben oft am Ende eben nicht ab und entscheiden sich für das Kind. Aber viele "holen sich nur eben mal schnell den Schein ab". Wie frau es sich leicht machen kann, das hat uns Xenia hier ja mit ihren Worthülsen dankenswerterweise en détail vorgeführt.

Ach, den Rest schenk ich mir! Nur das noch: dieses langgezogene, immer wieder aufgenommene Clamento, wie ach so ungerecht die Natur die Frauen benachteiligt hat dadurch, daß sie Kinder gebähren "müssen"! Wohlgemerkt: es ist ihre existentielle Aufgabe, die ihnen Mutter Natur zuwies, von ebendieser "Natur" im gesunden Normalfall mit Freude und Glück bei der Frau verbunden. Ich kenne keine Kneifzange, die lang genug wäre, damit ich solche Weiber damit anfasssen wollte!

Meint der Nick


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