Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: @ Nathan , den Juden - und die anderen...

Eugen Prinz, Wednesday, 12.05.2004, 20:24 (vor 7938 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: @ Nathan , den Juden - und die anderen Diskutanten dieses Threads von Max am 12. Mai 2004 16:29:06:

Hehehe, wo der Eugen recht hat, da hat er recht. Da gibt's nichts zu ruetteln. Dumm ist jetzt bloss, dass der Nick auch recht hat, zumindest was seine Darlegung oeffentlicher Einflussrechte anhand der Zahl eingetragener Kirchenmitglieder anbetrifft.

Das ist eben nicht richtig, aber es schien mir zwecklos, Nick das darlegen zu wollen.

Die Kirchenmitglieder nehmen ihren Einfluss ja bereits über ihre politischen Mitbestimmungsrechte war. Aber gleich zweimal die Hand aufhalten gilt nicht. Das ist ein beliebter Trick. Derzeit probieren das auch andere, z.B. die Familienpartei. Dann kommt als nächstes der FC Kaiserslautern und verlangt mehr politische Mitbestimmung...

Wem der Stil der Kirche nicht passt, der muss es eben so machen wie ich, vor langen Jahren schon: Austreten aus dem Verein!

Das habe ich auch darzulegen versucht. Auch wer austritt, bezahlt noch für die Kirche mit. (Lit.Tipp: Horst Herrmann, Die Kirche und unser Geld. Daten Tasachen Hintergründe. Rasch und Röhring, ISBN 3-89136-301-X)
Und es wird schon über Modelle nachgedacht, wie die Kirchen, trotz Mitgliederschwund, weiterhin am Steueraufkommen beteiligt bleiben.

Die Kirche übt sogar auf gesetzlicher Grundlage Einfluss aus, egal ob ich Mitglied bin oder nicht - z.B. über gesicherte Plätze in den Rundfunkräten.
Natürlich geht es um Einfluss, um Macht. Ob ich diesen Einfluss gut oder schlecht finde, ist eine andere Sache. Aber wer das leugnet, bindet den Leuten einen Bären auf.

Eugen Reformmotor


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