Feminismus ist "frauen-ethisch" - und deshalb menschen-feindlich
Liebe Dorfbevölkerung!
Verbindlicher Ausgangspunkt jeder humanen Ethik kann einzig die Tatsache sein, daß alle Menschen gleiche Würde[/u] besitzen - und nicht etwa, daß sie alle "gleich" seien! Das sind sie nämlich nicht.
Es gibt Gesunde und Kranke, Dumme und Kluge, Kinder und Erwachsene, Föten und Demente (die beide ohne Ich-Bewußtsein leben), Starke und Schwache, Melancholiker und Sanguiniker, Poeten und Pragmatiker, Künstler und Techniker, Krieger und Krämer, Mütter und Väter, Buben und Mädchen, Frauen und Männer...
Das einigende Band, das alle Menschen miteinander verbindet, besteht darin, sich gegenseitig zu ergänzen und einander zu dienen. Das setzt Ungleichheit voraus! Was der Eine nicht kann, das vermag die Andere, und umgekehrt. Nur als Gemeinschaft ist der Mensch ein Ganzes. Eine humane Gesellschaft kann deshalb nur auf dem Anerkennen, Würdigen und Respektieren dieser Ungleichheiten beruhen.
Gleichheit gibt es nur hinsichtlich der Würde, ein Mensch zu sein. Ein Mensch mit Würde ist indes gerade nur derjenige, der seinen konkreten Platz auch tatsächlich ausfüllt und akzeptiert und seine Aufgaben für die Nächsten getreulich erfüllt. Wer "sich selbst verwirklicht", gegen und auf Kosten seines Nächsten, der ist ein Monstrum, ein Parasit, und verspielt damit (selbst!) seine humane Würde. Er wird ausgespuckt und schwimmt als Auswurf die Gosse entlang in den Gulli.
Die Idee der Gleichheit aller Menschen (vor Gott, und in Beziehung zu ihm voreinander) ist im Judentum geboren und im Christentum gereift, in einem langen, schmerzhaften, wechselvollen historischen Prozeß. Sie konnte nur in einer christlichen Welt entstehen und heranwachsen - das ist historisch nun mal so gewesen, und das hat auch ganz präzise Gründe - aber sie geht unter, wenn die Wurzel, von der sie lebt, verdorrt. Die zahllosen Narren, die heute wütend wie ahnungslos das "popelige" Christentum bekämpfen und stattdessen lieber im Delirium aus dem Flieger ihres Höhenrausches mit dem Schlafsack abspringen, die springen in ihren eigenen Tod.
Unsere Kultur ist nicht aus äußeren Gründen in ihre tödlichste Krise geraten, sondern durch die Pervertierung der Idee der "Gleichheit"! Das "Streben nach Glück", wie es in der amerikanischen Verfassung erstmals und exemplarisch kodifiziert wurde, ist ein Irrweg, denn dieses Streben ist eben individuell aufgefaßt, als "Recht auf Egoismus" nämlich. Dieses "Recht" indes beendet die Kulturentwicklung. Die Gesellschaft wird in Millionen Egopartikel zersprengt und rieselt als Staub zu Boden. Wir wohnen diesem dramatischen Prozeß als Zeitzeugen und Mittäter bei.
Aus der so aufgefaßten Idee der Gleichheit folgt mit Notwendigkeit der Kampf um die "Gleicherheit". War es früher die Andersartigkeit, die Anlaß für Kriege und Kämpfe war, so ist es heute genau diese Gleichheit. Das ist der Eintritt in eine völlig neue Stufe der Barbarei: eine feminisierte, weichgespülte Wohlfühlwelt, in der die Menschen einander restlos entfremdet und als sochermaßen Vereinzelte dem Staat unterworfen werden. Der Prozeß der Gleichmacherei kippt in sein Gegenteil und Feminismus ist einfach die ideale Ideologie für diesen Umschlagpunkt. Deshalb hat sie einen solchen "Erfolg". Sie ist nur Begleiterscheinung dieser Dekadenzstufe und hat mit Frauen im Grunde genommen nichts zu tun.
Frauenrechte sind keine(!) Menschenrechte (sowenig wie es "Männerechte" wären, oder "Negerrechte", oder "Ami-Rechte", oder "Herrenmenschenrechte", oder "islamisches Recht"), sondern das ist die Negation der Menschenrechte! Feminismus ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, weil diese Ideologie wieder mal eine "spezielle Ethik" (für Frauen) postuliert, besondere Rechte für ihr Geschlecht politisch durchsetzt - so wie die ethnischen Rassisten Sonderrechte für eine Rasse, eine Ethnie betreiben - und damit die Einheit des Menschen zerbricht. Daß die Frauen selbst die Hauptverlierer dieses Wahns sind, das stört die Ideologen natürlich so wenig, wie es Hitler störte, daß seine völkische Ideologie das Ende Deutschlands herbeiführte (seine letzten Sätze waren übrigens, das deutsche Volk sei "seiner nicht würdig gewesen"). Und daß die meisten Frauen heute nicht bemerken, was ihnen da eigentlich geklaut wurde - denn sie haben uns inzwischen unrettbar verloren und "es macht ihnen garnichts aus" - das entspricht der Erfahrung, daß die meisten Deutschen die KDF-Dampfer und die Autobahnen und ihre neue "Würde" als arische Herrenmenschen eigentlich auch ganz prima fanden (vor 1941/42, meine ich; danach wurde das dann ja anders). Der Mensch ist eben korrumpierbar - und Frauen sind es wegen ihres Narzißmus und ihrer empirischen Neigung zum inkonsequenten, subjektivistischen (= "hochvernetzten") Denken ganz besonders.
"Konsens-Ethik"! Pah!
Nick
(Seifenkistenprediger und Weltuntergangsprophet)
P.S.: Speziell für unsere feministischen Mitleserinnen bringe ich mal als Beispiel für eine der zahllosen unterdrückten, humorlosen, vom Katholizismus verbogenen und geknechteten Frauengestalten einen Text der Heiligen Teresa von Avila (1515 - 1582):
"Herr, du weißt, daß ich von Tag zu Tag älter werde - und eines Tages alt. Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich, nachdenklich und hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein. Mein umfangreiches Wissen sollte eigentlich nicht brachliegen, sondern weitergegeben werden. Aber du verstehst, Herr, daß ich mir ein paar Freunde erhalten möchte. Bewahre mich davor, endlos Einzelheiten aufzuzählen ohne auf den Kern der Sache zu kommen. Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden. Sie nehmen zu, und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr. Ich erflehe nicht die Gabe, Krankheitsschilderungen anderer mit Genuß zu lauschen. Aber lehre mich, sie wenigstens geduldig zu ertragen. Lehre mich die wunderbare Weisheit, daß ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich. Ich möchte kein Griesgram sein, aber auch keine Heilige, denn mit ihnen lebt es sich so schwer."
Damals hatten Frauen eben noch einen guten Humor. Das waren Zeiten, kann ich euch sagen...
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- Feminismus ist "frauen-ethisch" - und deshalb menschen-feindlich -
Nick,
29.04.2004, 18:10
- Re: Feminismus ist ... - Eugen Prinz, 29.04.2004, 21:06
- Re: Feminismus ist "frauen-ethisch" - und deshalb menschen-feindlich -
Emmalein,
30.04.2004, 14:38
- Re: Feminismus ist "frauen-ethisch" - und deshalb menschen-feindlich -
Max,
30.04.2004, 16:12
- Re: Feminismus ist "frauen-ethisch" - und deshalb menschen-feindlich -
Emmalein,
30.04.2004, 16:40
- Re: Feminismus ist "frauen-ethisch" - und deshalb menschen-feindlich - Max, 30.04.2004, 23:05
- Re: Feminismus ist "frauen-ethisch" - und deshalb menschen-feindlich -
Emmalein,
30.04.2004, 16:40
- Lauterkeit? -
Nick,
02.05.2004, 02:15
- Re: Lauterkeit? -
Garfield,
04.05.2004, 18:17
- Re: Lauterkeit? -
Anti-Sexistin,
04.05.2004, 19:00
- Re: Lauterkeit? -
Garfield,
04.05.2004, 19:48
- Re: Lauterkeit? - Anti-Sexistin, 04.05.2004, 20:31
- Re: Lauterkeit? -
Garfield,
04.05.2004, 19:48
- Re: Lauterkeit? -
Nick,
05.05.2004, 16:46
- Re: Lauterkeit? -
Peter,
05.05.2004, 18:39
- Re: Lauterkeit? - Nick, 05.05.2004, 18:57
- Re: Lauterkeit? -
Garfield,
05.05.2004, 19:39
- Re: Garfield, hast du gelesen, was ich schrieb? -
Nick,
06.05.2004, 02:47
- Re: Garfield, hast du gelesen, was ich schrieb? -
Garfield,
06.05.2004, 14:12
- Re: Garfield, hast du gelesen, was ich schrieb? -
Nick,
06.05.2004, 15:28
- Re: Garfield, hast du gelesen, was ich schrieb? - Garfield, 06.05.2004, 21:21
- Re: Garfield, hast du gelesen, was ich schrieb? -
Nick,
06.05.2004, 15:28
- Re: Garfield, hast du gelesen, was ich schrieb? -
Garfield,
06.05.2004, 14:12
- Re: Garfield, hast du gelesen, was ich schrieb? -
Nick,
06.05.2004, 02:47
- Demut? - Der Frankfurter, 05.05.2004, 22:14
- Von eingebildeten Göttern und eingebildeten Menschen -
Daddeldu,
07.05.2004, 05:25
- Re: Von eingebildeten Göttern und eingebildeten Menschen -
Nick,
10.05.2004, 02:08
- Re: Von eingebildeten Göttern und eingebildeten Menschen -
Jens,
10.05.2004, 02:58
- Nachtrag: -
Jens,
10.05.2004, 13:43
- Nathan, der Jude -
Nick,
11.05.2004, 18:40
- Re: Nathan, der Jude -
Eugen Prinz,
11.05.2004, 20:02
- Re: Nathan, der Jude -
Jolanda,
11.05.2004, 20:53
- Re: Nathan, der Jude -
Eugen Prinz,
11.05.2004, 21:33
- Re: @ Nathan , den Juden - und die anderen Diskutanten dieses Threads -
Max,
12.05.2004, 19:29
- Re: @ Nathan , den Juden - und die anderen... - Eugen Prinz, 12.05.2004, 20:24
- Re: @ Nathan , den Juden - und die anderen Diskutanten dieses Threads -
Max,
12.05.2004, 19:29
- Re: Nathan, der Jude -
Eugen Prinz,
11.05.2004, 21:33
- Re: Nathan, der Jude -
Nick,
12.05.2004, 12:59
- Re: Nathan, der Jude - Eugen Prinz, 12.05.2004, 16:44
- Re: Warum die Mühe? - Mirko, 12.05.2004, 20:12
- Re: Nathan, der Jude -
Jolanda,
11.05.2004, 20:53
- Re: Nathan, der Jude - Jens, 12.05.2004, 00:07
- Re: Nathan, der Jude -
Garfield,
12.05.2004, 19:33
- Re: Nathan, der Jude - Jens, 12.05.2004, 20:00
- Re: Nathan, der Jude -
Eugen Prinz,
11.05.2004, 20:02
- Nathan, der Jude -
Nick,
11.05.2004, 18:40
- Nachtrag: -
Jens,
10.05.2004, 13:43
- Re: Von eingebildeten Göttern und eingebildeten Menschen -
Jens,
10.05.2004, 02:58
- Re: Von eingebildeten Göttern und eingebildeten Menschen -
Nick,
10.05.2004, 02:08
- Widerspruch der Aussagen -
Paul,
07.05.2004, 17:01
- Re: Widerspruch der Aussagen - Nick, 07.05.2004, 20:09
- Re: Lauterkeit? -
Peter,
05.05.2004, 18:39
- Re: Lauterkeit? -
Anti-Sexistin,
04.05.2004, 19:00
- Re: Lauterkeit? -
Garfield,
04.05.2004, 18:17
- Re: Kleiner Exkurs Ethik -
Andreas (der andere),
02.05.2004, 19:37
- Christliche Ethik -
Daddeldu,
03.05.2004, 05:17
- Re: Christliche Ethik -
Andreas (der andere),
03.05.2004, 12:16
- Re: Christliche Ethik - Nick, 03.05.2004, 14:49
- Kritik der christlichen Ethik -
Daddeldu,
04.05.2004, 22:36
- Re: Kritik der Konsens-Ethik -
Anti-Sexistin,
04.05.2004, 22:52
- Re: Kritik der Konsens-Ethik -
Andreas,
04.05.2004, 23:19
- Re: Relativismustheorie -
Andreas (der andere),
05.05.2004, 00:08
- Re: Relativismustheorie - Anti-Sexistin, 05.05.2004, 11:41
- Re: Relativismustheorie -
Andreas (der andere),
05.05.2004, 00:08
- Re: Kritik der Konsens-Ethik -
Andreas,
04.05.2004, 23:19
- Re: (@ Daddeldu) Religionsgeschichte und Ethik - Andreas (der andere), 09.05.2004, 02:51
- Re: Kritik der Konsens-Ethik -
Anti-Sexistin,
04.05.2004, 22:52
- Re: Christliche Ethik -
Andreas (der andere),
03.05.2004, 12:16
- Re: Kleiner Exkurs Ethik - Emmalein, 03.05.2004, 12:51
- Re: Kleiner Exkurs Ethik - Nick, 03.05.2004, 14:47
- Christliche Ethik -
Daddeldu,
03.05.2004, 05:17
- Re: Feminismus ist "frauen-ethisch" - und deshalb menschen-feindlich -
Max,
30.04.2004, 16:12
- Noch zur Ergänzung - Emmalein, 04.05.2004, 18:57