Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Neue Männer braucht das Land

Diana, Sachsen, Tuesday, 10.06.2008, 11:01 (vor 6499 Tagen) @ Stranger in a strange World

Du meinst, diese Männer wollen "Gleichberechtigung" eher dadurch
herstellen, dass sie im Opferstatus auf dasselbe Niveau wie die Frauen
gehoben werden?


Exakt. Im Opferstatus und darin wie viel (bzw. wenig) Selbstverantwortung
ein Mensch zeigen muss.

O.k. - exakt DAS war hier bei einigen mein erster Eindruck. Ich dachte nach meinen ersten Scharmützeln hier - da geht's NICHT darum, dass Frauen gleich VIEL Pflichten wie Männer bekommen sollen, es geht darum, dass Männer gleich WENIG Pflichten wie Frauen haben wollen. Gleich"berechtigung" absurd also.

Ich will ja nicht unken - aber wie weit würden solche "Männchen" in der
"freien Wildbahn" wohl kommen...?


Das ist heutzutage mangels freier Wildbahn schwer zu sagen. Auf jeden Topf
passt ein Deckel.

Ja, gut, das stimmt - echte freie Wildbahn gibt's nicht mehr oder kaum noch. Und ich wage zu behaupten, dass das nicht nur für die meisten Frauen ZUM GLÜCK so ist. Nun müssen sich eben unter zivilisatorischen Bedingungen mehr oder weniger verbogene Töpfe mit genauso mehr oder weniger verbogenen Deckeln finden - und zwar so, dass die Art der Verbogenheit möglichst kompatibel ist.

Vor allem aber würde er ihnen in oben zitierter "freier Wildbahn"

schlicht

die Paarung und damit seine Gene verweigern, nehm ich an. Sprich, das
Problem würde sich über kurz oder lang von selbst erledigen.


Diese Verweigerung bringt, global gesehen, nicht viel. Sicher,
dieser Mann hätte keine Kinder mit der Feministin, aber das bedeutet
ja nicht, das die Feministin keine Kinder hat. Einen Samenspender zu finden
ist nicht wirklich schwierig.
Ein Mann kann heute entweder vollständige Zeugungsverweigerung üben, dann
verschwinden seine Gene aus dem Spiel, oder er kann versuchen, in seinem
persönlichen Umfeld eine vernünftige Balance zu leben. Also seinen Kindern
ein vernünftiges Vorbild zu sein. In meinem Fall, meinen Söhnen zu lehren:
Nicht mit jeder, nicht um jeden Preis. Und: Ein Mann muss auch zu seinen
Fehlern stehen.

"Globale Betrachtung" dürfte dem Einzelnen mit seinen konkreten Problemen selten praktisch weiterhelfen - er kann's nur praktisch für sich und vor Ort klären, wie auch immer. Insofern habe ich bzw. haben wir bzw. hat mein Sohn Glück: er ist vom Charakter bzw. Wesen her nicht der Typ, der um jeden Preis mit jeder rumpimpert. Vielleicht oder Gott sei Dank scheint er das von seinem Vater geerbt zu haben - denn der auch nicht. Der war mit 22 bis auf einen missglückten Versuch Jungfrau, als ich ihn mir geangelt habe *g* - und mein Sohn ist es mit seinen 18 jetzt auch noch. Komischerweise redet mein Mann mit unserem Sohn überhaupt nicht über sowas - sondern ich. Und ich weiß nicht, WIE oft ich dem schon Tacheles erzählt habe á la - Kerl, was auch immer so ein Madamchen anstellt - schalt deinen verdammten Schädel ein, BEVOR dein Zauberstab in Aktion tritt und du nicht mehr klar denken kannst! Hör nicht hin, was sie schwätzt, um dich "rumzukriegen", lass dich nicht von ihrem Augengeklimpere besoffen machen... benutze deinen Instinkt und deine Intuition, um zu wissen, was du da vor dir hast! Denn es kann ja eigentlich nicht sein, dass er sie jedes Mal hier erst "unauffällig vorführt", damit ICH ihm sage, was für ein Exemplar Mädchen das ist - das kann's nicht sein... *seufz*

Grüße
Diana


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