Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Da muß ich nicht mal lange suchen

Mischa, Thursday, 16.09.2004, 13:34 (vor 7813 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Du lehnst dich aber sehr weit aus dem Fenster von Maesi am 15. September 2004 21:20:07:

Hi,

...Der Scheidungskram, die Unterhaltslügen,...

Es ist also eine Luege, dass Maenner weit oefter Unterhalt zahlen muessen als Frauen?

Dein Satz ist natürlich Quatsch, natürlich zahlen Männer öfter Unterhalt, sie haben ja seltener die Kinder. Tatsache ist jedoch, daß nur ca. 20 Prozent der geschiedenen Frauen Unterhalt bekommen. Also zahlen ca. 80% der geschiedenen Männer keinen EU. Belegt mit 3 unabhängigen Studien, hier im Forum nachzulesen, oder guckst du bei Amendt. Das Märchen von der geschiedenen Frau, die sich einen schlauen Lenz auf Kosten des Ex macht ist damit entlarvt.

Lesen wir dazu den Autor selbst:

"- Die in dem Kapitel Scheidung aufgeführten Fälle sind so selektiv zusammengestellt, dass der Eindruck entstehen könnte, als würden Frauen dabei GRUNDSÄTZLICH den besseren Schnitt machen, wenn sie nicht gar die Männer bewusst ausbeuten. Das gibt aber für die Gesamtheit der Frauen (!) weder die Statistik noch die Lebenserfahrung her. Hier wäre es vermutlich sinnvoller gewesen, noch etwas mehr auf unglückliche staatliche Mechanismen (Steuerrecht, Unterhaltspflicht bis ins Absurde hinein etc.) einzugehen.
Quelle: index.php?id=27372

Die Untersuchungen von Straus, Gelles und Steinmetz sind also Luegen? Ebenso die Studie 'Kriminalitaet im Leben alter Menschen' und viele andere Dunkelfeldstudien?

Und wieder der Autor:

"- Was häusliche Gewalt angeht, vertrete ich in meinem Buch die These, dass Männer ähnlich schwer verletzt werden wie Frauen. Sie wird ja auch von seriösen und renommierten Kriminologen wie Professor Bock gestützt, der von einer Gleichverteilung der häuslichen Gewalt auf sämtlichen Eskalationsstufen spricht. Andererseits geht Jürgen Gemünden, auch er ein absoluter Fachmann auf diesem Gebiet, davon aus, dass Frauen doch erkennbar heftigere Verletzungen davontragen. Hier ist vermutlich weitere Forschung vonnöten.

Straus und Co. haben Konflikte gemessen und keine Gewaltauswirkungen und das sagen sie selbst auch. Die These von der Gleichverteilung der Gewalt ist damit als das geoutet, was sie ist: Dummfug hoch drei.

Die Wehrpflicht ist keine Benachteiligung von Männern, eher ein Vorzug, immerhin lernt dort manch einer, wie man ein Hemd ordentlich faltet und sein Zimmer säubert und das ist Gold wert. Übrigens, Zivildienst und Einkommen stehen in einem deutlichen Zusammenhang, es gibt Hinweise, das ehemalige Zivis eine höhere Sozialkompetenz haben und daher beruflich erfolgreicher sind. Benachteiligung? Lachhaft.

Mischa


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