Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

Magnus, Wednesday, 15.09.2004, 00:03 (vor 7814 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von susu am 14. September 2004 15:58:18:

Wow. Was für eine Schlußfolgerung! Ich habe mal kurz getestet und die Fähigkeit deutsch zu sprechen war bei Amerikanern deutlich schlechter als bei Deutschen. Es gibt also rein biologisch gesehen schon nationale Denkmuster, die nichts mit Sozialisation zu tun haben...

Was du hier schreibst absoluter Unsinn und Quatsch hoch zehn. Habe sogar fast keine Lust, mich weiter mit dir zu unterhalten - bei soviel Ignoranz.

Aber seis drum:
Ich gebe mal ein Beispiel: Man hat Männer und Frauen alltägliche Aufgaben gestellt - z.B. herauszufinden, wei man ein Objekt drehen muss, damit es eine angegebene Position einnimmt - wie z.B. das mit den Würfeln. Zusätzlich hat man zu diesen Aufgaben die Zeit gestoppt und die Gehirnaktivität gemessen: Das ergebnis ist Folgendermaßen: Männer benötigten wenig Zeit und hatten dabei eine äußerst geringe Gehirnaktivität (nur bei Flecken auf einer Gehirnseite . Bei Frauen hingegen war fast das ganze Gehirn aktiv, aber sie benötigten wesentlich mehr Zeit um die Lösung zu finden. Dann der zweite Test: Männer und Frauen müssen Gesichter deuten - ob der Mensch traurig oder froh ist etc. Da schnitten Frauen deutlich besser ab als Männer. Den Test kann man auf der ganzen Welt machen, ohne dass eine Sozialisation eine Rolle spielt. Jeder hat mit Gegenständen in seinem Leben zu tun.

Ein weiteres Beispiel für unterschiedliche Denkweisen hat man auch bei Kindern unterschiedlicher Kulturen/Rassen festgestellt: Aborigini-Kinder haben eine ganz anderes Fotografisches Gedächtnis, als europäische Kinder. Dies hat man festgestellt, als sie sich bestimmte Felder mit Gegenständen und die Lage der Gegenstände merken mussten. Während die Aborigini-Kinder das fotografisch offenbar ziemlich leicht als Muster abspeichern konnten und die Gegenstände ohne Reihenfogle aufs Brett legten, gingen die europäischen Kinder systematisch vor (Zeile für Zeile). Und jetzt der Clou: alle Kinder wachsen im gleichen Umfeld - sprich im regulären Kindergarten in Australien auf, spielten dort mit dem gleichen Spielzeug und lebten in normalen Häusern. Hier ist also das unterschiedliche IQ-Verhalten tatsächlich auf eine genetische Unterscheidung zurückzuführen - wie Leser auch schon angesprochen hat. Ebenso gibt es Differenzen zwischen den Geschlechtern.

Und wie kommt es zu diesen Unterscheidungen? Die Evolution ist der antreibende Motor für das Ausprägen bestimmter Fähigkeiten. Während Frauen hauptsächlich sich in ihrer Gruppe aufhielten und die Kinder betreuten, Essen zubereiteten etc. übernahmen sie hauptsächlich in der Sippe soziale Aufgaben. Männer hingegen gingen auf die Jagd, mussten Fallen bauen, mussten sich Wege merken (Orientierung), mussten Waffen bauen und reparieren, brauchten mehr Stärke und mehr Ausdauer und mussten die Sippe verteidigen - gegen Gegner oder Raubtiere, wofür auch Mut und Risikofreude benötigt wird. Und das spiegelt sich bis heute noch wieder: Dazu muss man nur die Statistiken aus allen Lebensbereichen angehen: Egal ob auf der Arbeit, im Haushalt, Verkehr, sogar bei Hobbys wie Reiten, in denen Männer und Frauen gleichermaßen sich engageieren, gibt es unter den Männer z.B. mehr Unfälle oder Todesfälle, die eben auf mehr Risikofreudigkeit - oder sogar auf den Schützer/Versorgerinstinkt zurückzuführen sind. (Ein Angsthase fängt nun mal keine Beute oder erlegt kein Raubtier). Frauen machen zwar pro Gefahrenen Kilometer mehr Unfälle mit dem Auto, aber Männer machen - durchschnittlich gesehen - gravierendere Unfälle (Alter: meist 18-26), wo Unerfahrenheit und Risikobereitschaft am größten ist. Beim Reiten das gleiche: mehr Risikobereitschaft verursacht mehr (gravierende) Unfälle bei Männern als bei Frauen.
Was die Orientierung angeht z.B. in einer Stadt: während Männer sich markante Punkte merken und daran orientieren, merken sich Frauen eher die Straßennahmen. Zusätzlich kommen noch anatomische Unterschiede hinzu wie z.B. im Gehirn und Eisengehalt, so dass das Magnetfeld offenbar bei Männern deutlicher instinktiv berücksichtigt wird als bei Frauen. Bei anderen Tieren wie Zugvögel, Katzen etc. ist diese Fähigkeit besonders deutlich ausgeprägt, so auch indirekt beim Menschen. Im übrigen ist auch die "Mondsüchtigkeit" - wenn man es so formulieren kann - auch evolutionär erklärbar, da viele Tiere auf der Erde den Mond als Zeitmarker für ihren Kopulations- oder Vermehrungszeitpunkt/Wanderverhalten etc. betrachten...usw. Da heute noch Menschen als rudimentären Erscheinung wie Kiemenbögen, Schwanzfortsatz oder totale Körperbeharung (incl. Gesicht etc.) geboren werden, ist es nicht ausschließen, dass andere Rudimente ebenfalls aktviert werden oder geschlechtspezifisch unterschiedlich noch ausgeprägt sind.

Nur um mal zu extrapolieren wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist ein signifikantes Ergebnis durch reinen Zufall zu bekommen.

Es gibt nun mal definitiv spezifische Unterschiede zwischen der Denkweise von Männern und Frauen. Das hängt natürlich auch mit den Hormonen zusammen. Mädchen und Jungen unterscheiden sich insbesondere in der Pubertät enorm - und das hat nicht ausschließlich etwas mit der Erziehung zu tun. Wenn du zwei Kinder völlig gleich erziehst, werden sie trotzdem wesentlich andere Menschen mit anderen Vorlieben etc., was (auch) auf die Genetik zurückzuführen ist. Sogesehen wird es auch signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben - allein aufgrund der Unterschiedlichen evolutionären Aufgabenverteilung.

Magnus


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