Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Tuesday, 14.09.2004, 18:58 (vor 7814 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 13. September 2004 10:05:09:

Hallo

Naja, also ganz ist das nicht richtig, was die Psychologin sagt. Natürlich macht es weniger Sinn, wenn nur ein Gesamtergebnis dasteht - also eine Zahl. Bei guten Tests werden aber die Ergebnisse zu den unterschiedlichen Gebieten aufgeschlüsselt, so dass dort errechneten einzelnen IQs sichtbar sind und man so sieht wo seine Schwächen oder seine Stärken liegen. Das Gesamtergebnis hingegen ist dann insofern aussagekräftiger, dass bei diesem Test ja jeder seine Stärken abgefragt bekommt.

Und nach welchem Prinzip werden die gegeneindaer aufgewogen? Und welche Fähigkeiten werden von keinem Test abgefragt? Und aus welchem Prinzip ließe sich auf die Hierarchie oder auch nicht-Hierarchie von verschiedenen Fähigkeiten schließen und... Ich verweise auf S.J. Goulds "The bell curve". Das habe ich schon mehrfach und tue es wieder.

Hingegen aller unkenrufe der Femis wird bei diesen Tests auch ganz klar deutlich, dass Männer in bestimmten wesentlich besser sind, während in anderen Gebieten Frauen besser sind. Es gibt also rein biologisch gesehen eine geschlechtsspezifische Denkweise, die nichts Sozialisation der Geschlechter zu tun haben.

Wow. Was für eine Schlußfolgerung! Ich habe mal kurz getestet und die Fähigkeit deutsch zu sprechen war bei Amerikanern deutlich schlechter als bei Deutschen. Es gibt also rein biologisch gesehen schon nationale Denkmuster, die nichts mit Sozialisation zu tun haben...

Mal davon ab: Wie groß waren Individuele Fehlergrenzen bei den Tests, wie groß die Gesammtvariation in den betrachteten Gruppen und wie weit lagen die Mittelwerte auseinander? Und bei wie vielen anderen Eigenschaften wurde kein Unterschied festgestellt? Nur um mal zu extrapolieren wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist ein signifikantes Ergebnis durch reinen Zufall zu bekommen.

Die Technikbegeisterung ist somit oft keine Erziehungsfrage.

Als gerade die Details der Evolutionstheorie lernender Mensch, wüßte ich gern, wie du das begründest.

Dies hat man auch bei orientierungstests festgestellt. Männer haben eine wesentlich bessere Orientierung als Frauen.

Dito.

susu


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