Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse

susu, Wednesday, 15.09.2004, 00:47 (vor 7814 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Jauchs IQ-Test: Kurze Analyse von Magnus am 14. September 2004 21:03:53:

Huhu

Was du hier schreibst absoluter Unsinn und Quatsch hoch zehn. Habe sogar fast keine Lust, mich weiter mit dir zu unterhalten - bei soviel Ignoranz.

Den Unsinn und Quatsch hast du zuerst geschrieben. Andere Eigenschaften, nicht ganz so offensichtlich, aber immerhin. Ich schreib weiter. Ich hab kein Problem damit, mich mit Ignoranten auseinanderzusetzen.

Aber seis drum:
Ich gebe mal ein Beispiel: Man hat Männer und Frauen alltägliche Aufgaben gestellt - z.B. herauszufinden, wei man ein Objekt drehen muss, damit es eine angegebene Position einnimmt - wie z.B. das mit den Würfeln. Zusätzlich hat man zu diesen Aufgaben die Zeit gestoppt und die Gehirnaktivität gemessen: Das ergebnis ist Folgendermaßen: Männer benötigten wenig Zeit und hatten dabei eine äußerst geringe Gehirnaktivität (nur bei Flecken auf einer Gehirnseite . Bei Frauen hingegen war fast das ganze Gehirn aktiv, aber sie benötigten wesentlich mehr Zeit um die Lösung zu finden.

Quelle?

Dann der zweite Test: Männer und Frauen müssen Gesichter deuten - ob der Mensch traurig oder froh ist etc. Da schnitten Frauen deutlich besser ab als Männer. Den Test kann man auf der ganzen Welt machen, ohne dass eine Sozialisation eine Rolle spielt. Jeder hat mit Gegenständen in seinem Leben zu tun.

Unbestritten. Ich warte allerdings immer noch, auf die Angaben zu individuellem Meßfehler, allgemeiner Varianz und dem gefundenen Geschlechtsdimorphismus, sowie zu der Anzahl von Tests die die Frage nach einem solchen Dimorphismus stellten insgesammt. Das ist wie die Sache mit dem Münzwerfen: Wenn ich 10 Münzen werfe und das immer wieder tue, habe ich irgendwann das Ergebnis, daß da 10 mal Kopf zu sehen ist. Wenn ich jetzt alle anderen Tests unterschlage, dann kann ich sagen: Die Münze fällt immer auf Zahl. Du kannst mir zig mal sagen, daß da diese Studie ist, wo die Münze immer so lag, daß Kopf oben war, ich aber will wissen: Wie oft ist das versucht worden, bis es mal geklappt hat?

Ein weiteres Beispiel für unterschiedliche Denkweisen hat man auch bei Kindern unterschiedlicher Kulturen/Rassen festgestellt: Aborigini-Kinder haben eine ganz anderes Fotografisches Gedächtnis, als europäische Kinder. Dies hat man festgestellt, als sie sich bestimmte Felder mit Gegenständen und die Lage der Gegenstände merken mussten. Während die Aborigini-Kinder das fotografisch offenbar ziemlich leicht als Muster abspeichern konnten und die Gegenstände ohne Reihenfogle aufs Brett legten, gingen die europäischen Kinder systematisch vor (Zeile für Zeile). Und jetzt der Clou: alle Kinder wachsen im gleichen Umfeld - sprich im regulären Kindergarten in Australien auf, spielten dort mit dem gleichen Spielzeug und lebten in normalen Häusern. Hier ist also das unterschiedliche IQ-Verhalten tatsächlich auf eine genetische Unterscheidung zurückzuführen - wie Leser auch schon angesprochen hat.

Weil sie ja auch mit den selben Eltern aufgewachsen sind... Vor allem aber bliebe die Frage nach dem Wirkmechanismus.

Ebenso gibt es Differenzen zwischen den Geschlechtern.
Und wie kommt es zu diesen Unterscheidungen? Die Evolution ist der antreibende Motor für das Ausprägen bestimmter Fähigkeiten. Während Frauen hauptsächlich sich in ihrer Gruppe aufhielten und die Kinder betreuten, Essen zubereiteten etc. übernahmen sie hauptsächlich in der Sippe soziale Aufgaben. Männer hingegen gingen auf die Jagd, mussten Fallen bauen, mussten sich Wege merken (Orientierung), mussten Waffen bauen und reparieren, brauchten mehr Stärke und mehr Ausdauer und mussten die Sippe verteidigen - gegen Gegner oder Raubtiere, wofür auch Mut und Risikofreude benötigt wird.

Das ist pure(!) Spekulation. Zu den genauen Problemen steht in der anderen Antwort noch mehr.

Und das spiegelt sich bis heute noch wieder: Dazu muss man nur die Statistiken aus allen Lebensbereichen angehen: Egal ob auf der Arbeit, im Haushalt, Verkehr, sogar bei Hobbys wie Reiten, in denen Männer und Frauen gleichermaßen sich engageieren, gibt es unter den Männer z.B. mehr Unfälle oder Todesfälle, die eben auf mehr Risikofreudigkeit - oder sogar auf den Schützer/Versorgerinstinkt zurückzuführen sind.

Das widerum ist logisch, denn ich habe noch nicht mitbekommen, daß sich irgendwo Männer darüber beschweren würden, das die Berufe mit dem höchsten Risiko zu sterben hauptsächlich von Männern ausgeübt würden, oder daß Männer in den Krieg ziehen müssen, oder gar gegen den Satz "Frauen und Kinder zuerst", oder das Männer im Schnitt 7 Jahre früher sterben. Schließlich ist das alles instinktives Verhalten und wer dagegen ist wendet sich quasi gegen die Natur...
Nachdem das hier so schlüssig bewiesen wurde, ist es an der Zeit dieses Forum zu schließen. Gehen wir nach Hause und leben unser restliches (vermutlich eher kurzes Leben) so wie es sich über Jahrmillionen bewährt hat.

Was die Orientierung angeht z.B. in einer Stadt: während Männer sich markante Punkte merken und daran orientieren, merken sich Frauen eher die Straßennahmen. Zusätzlich kommen noch anatomische Unterschiede hinzu wie z.B. im Gehirn und Eisengehalt, so dass das Magnetfeld offenbar bei Männern deutlicher instinktiv berücksichtigt wird als bei Frauen. Bei anderen Tieren wie Zugvögel, Katzen etc. ist diese Fähigkeit besonders deutlich ausgeprägt, so auch indirekt beim Menschen.

Das Magnetfeld?! Da kann ich noch nicht mal mehr lachen... Warum nicht gleich die Erdstrahlung? Vieleicht auch das Erfühlen der Plattentektonik duch Vibrationen der (unzweifelhaft häufiger vorhandenen) Barthaare. Vieleicht mal folgendes Experiment durchführen: Männern einen starken Magneten mitgeben und gucken, ob sie sich dann schlechter orientieren können. Ich sage voraus: macht keinen Unterschied (weil ich Leute kenne, die so was ab und an mit sich rumschleppen und ich da keinen Unterschied feststellen kann).

Im übrigen ist auch die "Mondsüchtigkeit" - wenn man es so formulieren kann - auch evolutionär erklärbar, da viele Tiere auf der Erde den Mond als Zeitmarker für ihren Kopulations- oder Vermehrungszeitpunkt/Wanderverhalten etc. betrachten...usw.

Jetzt sind wir fast schon bei der Astrologie... Hinweis: Vollmond ist heller als Neumond... Und die Helligkeit hat einen deutlichen Einfluß. Den gleichen Effekt hat aber auch eine stärkere Straßenbeleuchtung.

Da heute noch Menschen als rudimentären Erscheinung wie Kiemenbögen, Schwanzfortsatz oder totale Körperbeharung (incl. Gesicht etc.) geboren werden, ist es nicht ausschließen, dass andere Rudimente ebenfalls aktviert werden oder geschlechtspezifisch unterschiedlich noch ausgeprägt sind.

Totale Körperbehaarung ist kein Rudiment. Eher im Gegenteil: Keine zu haben ist das Rudiment, was daran liegt, daß wir durch Neotnie entstanden sind.

Es gibt nun mal definitiv spezifische Unterschiede zwischen der Denkweise von Männern und Frauen.

Weil?

Das hängt natürlich auch mit den Hormonen zusammen.

Und Hormonspiegel sind rein genetisch determiniert? Wär mir neu.

Mädchen und Jungen unterscheiden sich insbesondere in der Pubertät enorm - und das hat nicht ausschließlich etwas mit der Erziehung zu tun. Wenn du zwei Kinder völlig gleich erziehst, werden sie trotzdem wesentlich andere Menschen mit anderen Vorlieben etc., was (auch) auf die Genetik zurückzuführen ist. Sogesehen wird es auch signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben - allein aufgrund der Unterschiedlichen evolutionären Aufgabenverteilung.

Und letztere ist keineswegs klar. Was wir haben ist ein Zirkelschluß, bei dem von rezentem Verhalten auf den "Urmenschen" geschlossen wird und dessen Verhalten dann wiederum begründet, warum das heute so ist.

susu


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