Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gut, aber dann?

Magnus, Tuesday, 18.05.2004, 13:35 (vor 7934 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Gut, aber dann? von Jörg Rupp am 18. Mai 2004 10:10:54:

Hi Jörg,

was mich beim anderen Jörg ärgert, ist dass er die Dinge falsch hinstellt. Erst stellt er es so hin, ich würde alles aus der Anonymität heraus tun, dann stellt er es so hin, das Strafverfahren laufe gegen Jugendliche oder die Seite sei nur von Jugendlichen erstellt. All das ist FALSCH!

Dein Beitrag ist letztendlich nichts weiter als der Versuch, andere Meinungen zu diskreditieren und damit zum Schweigen zu bringen.
[quote]UNd was dieser immerwährende Versuch soll, die Gruppe "Männer" als verfolgte Gruppe darzustellen: sorry, aber das ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer dieser Verfolgungen.
[/quote]

Bei den Vergleichen geht es nicht um die Tat, sonder um die diskriminierende Zeit davor. Natürlich sind Männer nicht verfolgt - aber das war doch nicht der Anfang der Geschichte.

Es läuft sicherlich einiges unrund, schief und falsch - davon abgesehen, zeig mir ein Land und eine Zeit, wo dem nicht so ist. Aber von "Verfolgung" kann man wahrlich nicht reden. Männer sind nicht nur benachteiligt, so wie Frauen das ebenfalls nicht nur sind.

Nochmals, ich glaube hier liegt ein schweres Mißverständnis vor: Von Verfolgung hat niemand gesprochen, sondern von Diskriminierung (s.o). Wie ich bereits gesagt habe: es benötigt keinen Holocaust, um Parallelen zu ziehen. Moralisch gesehen kann ich keinen Unterschied erkennen, wenn jemand sagt: "wissenschaftliche Versuche haben bewiesen, dass Männer unnütz und ein Fehler der Natur sind" oder wenn jemand sagt ""wissenschaftliche Versuche haben bewiesen, dass Juden unnütz und ein Fehler der Natur sind". Oder erkennst du einen?

Im übrigen empfinde ich es vielmehr als Opferverhöhnung, wenn man solche Sätze niederschreibt und behauptet daran sein nichts schlimmes. Ebenfalls als Opferverhöhnung empfinde ich es, wenn mein Buch wie das von Solanas, in welchem die Männer vergast werden sollen, als Satire auffaßt. Da fehlt jedes Verständnis zur Geschichte, den Opfern und zur Rechtsstaatlichkeit.

da hilft es auch nicht, sich Slogans aus den Widerstandsbewegungen zu eigen zu machen - das ist nur peinlich.

Welchen meinst du?

Gruß,
Magnus


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