Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Strafverfahren ...

Eugen Prinz, Monday, 17.05.2004, 18:46 (vor 7935 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Strafverfahren gegen Frauen für Frauen e.V. wg. Volksverhetzung von Magnus am 17. Mai 2004 14:48:12:

Jörg schrieb:

>Hallo Magnus,

eine E-Mail an die nächste StA zu schicken ist keine große Leistung.
Das kann jeder. Selbst ein Sonderschüler kann das. Und weil man's
anonym machen kann, gehört noch nicht einmal Mut dazu.
Viel
wichtiger als gegen einzelne Formulierungen zu prozessieren, die
sowieso niemand ernst nehmen kann, der noch halbwegs bei Sinn
und Verstand ist, ist es aus meiner Sicht, Aufbauarbeit zu
leisten, die Menschen zu informieren, sie mit Informationen und
Fakten wachzurütteln. Das würde der "Männerbewegung" ganz
nebenbei bemerkt auch zu einem deutlich besseren Image
verhelfen.[/i]

Hallo Magnus,

ich kann mich über Jörgs Einwände nur wundern. Es selbst hat immer großen Aufwand getrieben, seine Identität zu verheimlichen. Da braucht er anderen nicht gerade Anonymität vorzuwerfen.

Wie die Aufbauarbeit nach seiner Ansicht von statten gehen soll, kann ich mit nicht vorstellen. Sobald ich etwas äußern will, was über eine blose Meinunsgäußerung in den Foren hinausgeht, bin ich in der presserechtlichen Verantwortung, und dann hört die Anonymität sowieso auf. Ich wüsste gerne, ob Jörg deshalb seine verdienstvolle Homepage aus dem Netz genommen hat. Das wäre ein schlimmer Fall von Selbstzensur.

Über den guten Ruf der Männerbewegung brauchen wir uns m.E. derzeit nicht viel Sorgen zu machen. Er ist entweder schlecht oder garnicht vorhanden. Er kann eigentlich nur besser werden. Wir arbeiten dran.

Gerade die Tatsache, dass der Spiegel auch mal auf eine Aktiviät von Männerbewegten hinweist, zeigt, dass wir ernst genommen werden können, sobald wir unsere Anliegen auch persönliche verantworten, sobald wir aus den Foren rausgehen. Von dem Forenhickhack hat der Spiegel meines Wissens noch nie auch nur Kenntnis genommen.

Und natürlich gibt es überhaupt keinen Grund, warum wir feministische Unverschämtheiten noch weitere zwanzig Jahre ungeahndet hinnehmen sollten. Nicht derjenige, der sich beschwert, stört den Frieden, sondern diejenige die Anlass zur Beschwerde gibt!

Weiter so mit kühlem Blute!

Eugen

www.manndat.de


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