Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: "Kindererziehung haben Frauen doch schon seit Jahrhunderten umsonst gemacht.

Odin, Thursday, 19.02.2004, 22:39 (vor 8022 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: "Kindererziehung haben Frauen doch schon seit Jahrhunderten umsonst gemacht." von Mic am 19. Februar 2004 10:00:23:

Kindererziehung haben Frauen doch schon seit Jahrhunderten umsonst gemacht.

Nein, ganz und gar nicht! Frauen die nicht oder nur wenig erwerbstätig sind, habe anspruch auf einen fairen teil des familieneinkommens. Zu unterstellen, dass das nicht funktioniert hat weil die bösen patriarchen kein geld auslassen, die armen unterdrückten frauen darum betteln müssen, jede einkaufsrechung vorlegen müssen etc. ist genau so irr wie zu meinen die früher existierenden hausfrauen hätten nur das familienbudget kontrolliert und sich dabei genügend "körberlgeld" zugesprochen.
Aber gut, glaub doch was du willst, glaub daran, dass die karriere dir die selbstverwirklichung bringt und kinderbetreuungsplätze das problem sind. Wenn die einmal da sind, kann man dann natürlich monieren wie teuer die sind was wieder beweist wie unbezahlbar die mütterliche tätigkeit war. Am besten die mutter geht als tagesmutter zu ihren eigenen kindern, sozialversichert und alles, vielleicht ist sie dann 'befreit'? Aber nein, dann wäre sie wieder abhängig von dem mann, geht also nicht. Na dann werden eben steuern erhoben, oder eigenlich, wie du immer wieder meinst genügt es ja wenn die bösen unternehmen ihre steuern zahlen.

Treffer - versenkt, Mic.
Ich glaube, das einzig wahre für unsere Frauen ist, sie überhaupt schon allein fürs Frausein zu bezahlen. Wenn Du ihnen erst ein GEhalt gibst, wenn sie Mutter sind, dann behandelst Du sie doch wie Gebährmaschinen. Wie lange glaubst Du das es dauert, bis da die erste vorm BverfG ist und sich benachteiligt fühlt, weil sie keinen Macker fürs Kind findet oder unfruchtbar ist, oder keine Kinder mag, aber doch gerne das Geld dafür?
Kindergartenplätze und Horte kostenlos, bei allerhöchster Qualität, damit die Damen dann gnädig abwinken, weil er zwei Straßen zu weit liegt und die Leiterin von Montessori nix hält und auch nicht das gute Holzspielzeug nicht hat, sondern nur Plastik ("und das von MEINEN Steuergeldern, Frechheit"). Bei dieser Kalkulation braucht man nur zu fragen, wie lange es dauert, bis der Feminismus und die mit ihr verbundene Einstellung ("wie kriege ich viel mit möglichst wenig Leistung) das Land ruiniert hat. Bin froh, daß sich mal ein Bundeskanzler gefunden hat, der da mal gegenzusteuern versucht. Der allgemeine Protest beweist, in welch Wunde er da gestochert hat. Letztlich wird er darüber stolpern - dann können wir mal sehen, wie es Frau Merkl dann besser macht.


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