Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Aber ich kenne die Lösung

XRay, Thursday, 28.10.2004, 22:30 (vor 7769 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Aber ich kenne die Lösung von Andreas am 28. Oktober 2004 19:09:10:

ich denke, daß da gute Ansätze drin sind. Wesentliches Problem
für Männer in DE ist heute, daß sie mit Ehe und Kindern enorme Risiken
eingehen. Kommt es zur Scheidung, schlägt das in viellerlei Hinsicht
zu Buche. Das Einkommen schrumpft durch höhere Steuern und daraus sollen
dann zwei Haushalte finanziert werden, die Exfrau und die Kinder unterhalten werden.

Daneben gibt es noch einen anderen Aspekt, nämlich den emotionalen. Die Frage ist, inwiefern Kinder für einen Mann heute überhaupt noch einen Sinn machen. In einer Zeit, in der sowieso fast jede Ehe oder Partnerschaft nach kurzer Zeit wieder beendet wird, steht dem Vater mit großer Wahrscheinlichkeit lediglich eine Zukunft als Unterhaltszahler offen. Renate Schmidt ist ja der Meinung, daß Kinder ein großes Glück für die Eltern bedeutet - aber was hat der Vater davon, der sein Kind nur alle 14 Tage mal sehen kann oder im worst case überhaupt nicht mehr, weil die Mutter den Umgang sperrt? Ein Vater von Mutters Gnaden? Nein danke! Nur den Zahlvater spielen, wäre mir persönlich zu unbefriedigend. Wenn man Kinder möchte, dann will man auch miterleben, wie sie groß werden und aufwachsen.

---------
aehm.. nun, dass Scheidung mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt,
hatte ich nicht geschrieben, stimmt.. das mit dem Verlust der
Beziehung zu den Kindern schon.. vielleicht kommt es
aber in deinen Worten besser...

XRay "Vater von Mutters Gnaden"

Gruß
Andreas


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