Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Der Erfolg ist der Römer Untergang.

Max, Thursday, 28.10.2004, 16:09 (vor 7769 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Der Erfolg ist der Römer Untergang. von Ruth Teibold-Wagner am 28. Oktober 2004 11:44:21:

Die Dekadenz drückt sich natürlich vor allem demographisch aus, das sehe ich auch so. Das war schon im alten Rom so. Während die Römer Orgien feierten und gleichzeitig Geburtenregelungen vornahmen, so dass die Zahl der ursprünglichen Römer, die den Kern des Staatsvolkes ausmachten, zurückging, vermehrten sich die Barbaren-Völker an den Rändern, vor allem die glorreichen Vorfahren der Deutschen, die Germanen, ungeheuerlich, und unter diesem Bevölkerungsdruck zerbrach das gigantische Weltreich.
Die Römer versuchten alles mögliche, um der demographischen Entwicklung gegen zu steuern. Sie organisierten "Einwanderung", versuchten das Kinderbekommen mit Geld anzureizen, versuchten "moralische" Erneuerung - GENAU wie HEUTE! Die demographische Wende gelang ihnen trotz allen Bemühungen nicht. Warum zog das alles nicht?
Deshalb: ES GING IHNEN ZU GUT! Der Erfolg ist der Römer Untergang.
Hast Du irgendeine Lösung?
Gruß
Ruth

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Zum Untergang des römischen Reiches trug außerdem bei, daß die Römer die Grenzen ihres enormen Reiches nicht mehr selbst verteidigt haben, sondern Söldnerheere anderer Ethnien unter Waffen hielten, die gar nicht daran dachten, sich für die "römische Idee" den Schädel einschlagen zu lassen. Das nur nebenbei...

Ja, ich habe eine Lösung: Das Leben freigeben! Bedingungslose Rückübertragung von Verantwortung vom Staat auf den Einzelnen. Grundsätze definieren, die sakrosankt zu sein haben und nicht zur Disposition stehen. (Daß Frauen gefälligst Kinder zu kriegen haben - no matter what - wäre der erste....)
Klärung des Unterschiedes von Beliebigkeit und Freiheit. Mann und Frau als zusammengehörig verstehen und sie nach Kräften bei der Erfüllung ihrer reproduktiven Aufgaben unterstützen, anstatt sie mit dekadentem "Gender"-Gequatsche zu belasten. Abhängigkeiten zulassen und die Entwicklungen, die sich aus solchen Abhängigkeiten ergeben werden.
Minimaldefintion staatlicher Aufgaben - dadurch quasi automatischer Wiederaufbau funktionierender sozialer Beziehungen, auch generationsübergreifend. Sich die christlichen Grundwerte zunutze machen und den Kirchen wirkliche Aufgaben übertragen (mal sehen, wie viel Mitleid und Barmherzigkeit in diesem Lande noch vorhanden sind...) anstatt den Staat zum großen Umverteiler und den Untertanen zum asozialen Monster zu machen. Staatsschulden rigoros abbauen, Staatsausgaben rigoros senken und darauf folgend Steuerentlastungen, die es endlich dem Individuum ermöglichen, in einer von ihm gewählten Art und Weise für sich selbst zu sorgen. Klarmachen, daß wir sterben müssen und daß es ein ewiges Leben nur auf reproduktivem Wege gibt. Und ganz wichtig: Endlich den Rahmen respektieren, den uns die Natur gesetzt hat. Mann und Frau zusammen sind der Mensch. Deshalb ist es völlig schwachsinnig, sich darüber zu streiten, welcher Teil des einen Menschen nun benachteiligt sei und ihn so in sich zu spalten. Völlig kontraproduktiv! An der Aufgabe des Menschen wird sich dadurch nichts ändern.
Wir könnten natürlich auch einfach aussterben - es würde mich noch nicht mal sonderlich stören. Na ja, ein bißchen beschämend fände ich das schon, wo doch sogar die Ratte überleben will - aber vielleicht sind wir ja auch gar nicht die "Krone der Schöpfung", sondern bloß der parasitäre Befall eines Planeten, dem es ohne uns besser ginge. Vielleicht ist der Planet immun gegen uns? Ich meine, in einer Weise langfristig immun, die einfach zu lang ist, als daß wir sie überblicken könnten?

Was geht mir dieses kleingeistige Gehacke auf die Nerven, dieses ewige Rotieren um dieselben, unwichtigen Fragen. Sind High-Heels Frauenunterdrücker?...*gaehn*. Aber so ist das halt: Einige Wenige haben so eine vage Ahnung vom Großen und Ganzen - richtig Mensch sein können sie dennoch nur, wenn sie sich fortwährend über Pipifax echauffieren. Ich zähle mich durchaus dazu...

Wiedermal ins Schwätzen gekommen, liebe Eva - Max


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