Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: 'Wie bringt man sie dazu..'

Morb, Thursday, 28.10.2004, 21:30 (vor 7769 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: 'Wie bringt man sie dazu..' von Mic am 28. Oktober 2004 17:39:55:

WIE bringt man sie dazu, Kinder auf die Welt zu setzen, wenn man sie nicht zwingen kann und auch nicht zwingen will?

WARUM soll man sie dazu bringen?
Nicht überlebensfähige Systeme werden von der Natur ausgelöscht, ihr Lebensraum wird sofort von andenen Systemen besetzt. Ihre Rolle von anderen Systemen übernommen - wenn nicht, dann war sie entbehrlich.

Na da gibt es denke ich 2 Ansatzpunkte: die gesellschaftlichen Regeln zb. Steuerrecht, Ehe- und Familien- und Scheidungsrecht.
Und zweitens die 'akzeptierten Werte', den 'gesellschaftlichen Konsens' sozusagen. Das ist etwas, das der politischen Willensbildung unterliegt, und genau hier sind viele hier aktiv, und sei es nur durch Schreiben von Leserbriefen oder durch Gespräche mit Personen aus der eigenen Umgebung.
Und da kommen wir natürlich wieder zum hiesigen Forumsthema, denn wenn es heute von offizieller Seite dauernd hinausposaunt wird, dass Frauen nach wie vor bei uns benachteiligt werden, sie alleine durch Kinder Einkommensverluste erleiden, Familie und Mutterschaft altmodisch sind, wem das wichtig ist, der ist Pascha, Patriarch wenn nicht gar Nazi, völkisch, der Mutterkreuze einführen will.. und ähnlicher Schwachsinn mehr - dann hat das denke ich schon einen Einfluss auf die Bereitschaft Kinder zu haben.

Doppel-, Dreifach-, Vierfachbelastung. Sitzengelassen, vergewaltigt, missbraucht, misshandelt, Ehe- und Ehereformopfer, Scheidungs- und Scheidungsreformopfer, Arbeitsmarkt- und Arbeitsmarktreformopfer, und zwar gestern, heute und morgen, und trotzdem keine Kinder!

Über eine Änderung der Situation nachzudenken, ist müßig. Eine Veränderung ist in keinster Weise erwünscht. Der 'Status Quo' sichert das Überleben der Nutznießer des Systems, im weitesten Sinne dem Feminismus.
Für nicht mehr existente oder nachweisbare 'Benachteiligungen' müssen sofort neue erfunden werden.
Wir haben schon so viel erreicht, aber es ist noch so viel zu tun.

Und wenn dann endlich alles in sich zusammengebrochen ist?
Macht nichts, wir haben doch schon einen Schuldigen bestimmt.
Seiner Verweigerung allein ist es zu verdanken, dass der Traum von der schönen, neuen Welt nicht verwirklicht werden konnte.
Und was noch zu sagen wäre: unsere Pensionen sind sicher!
Wir haben sie uns in unserer Jahre langen Arbeit zum Nutzen des Volkes verdient.


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