Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Bei wirtschaftlicher Not STEIGT die Geburtenrate komischerweise.

Ruth Teibold-Wagner, Thursday, 28.10.2004, 19:55 (vor 7769 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Logische Inkonsistenz von Max am 28. Oktober 2004 16:44:27:

...ich wüßte nicht, wie man Frauen dazu zwingen könnte, Kinder zu kriegen.

Da gäbe es schon Möglichkeiten. Theoretische. Totalitäre. Unliberale.

Das ist auch gar nicht die Frage. Es geht mir darum, aufzuzeigen, daß der Umstand, daß sie keine kriegen, für eine ganze Reihe von Folgeproblemen verantwortlich ist.

Das ist völlig unbestritten. Da hast Du 150%ig Recht.

Ich stelle außerdem fest, daß unsere Generation vermutlich die erste ist, bei der eine drastisch sinkende Geburtenrate nicht Folge wirtschaftlicher Not, sondern die Folge des Anspruchsdenkens von Frauen ist.

Bei wirtschaftlicher Not SINKT nicht die Geburtenrate, sondern sie STEIGT. Das ist ja gerade das Interessante. Es scheint ein Naturgesetz zu sein. In allen Ländern, auch nicht-muslimischen, in denen teilweise sogar extreme Not herrscht, ist die Geburtenrate hoch, auch in Deutschland bis in die 60er Jahre hinein (NACHKRIEGSZEIT!) war sie sogar sehr hoch.

Unsere Kinderlosigkeit ist dekadent.

150%ig richtig.

Diese Dekadenz schreibe ich nicht alleine den Frauen zu, größtenteils allerdings schon.

Ohne das "größtenteils" wäre diese Aussage auch richtig.

Und ich habe noch immer keine Antwort - von niemandem! - auf die Frage bekommen, worin denn der Sinn der Weiblichkeit läge, wenn die noch nicht mal in Zeiten wirtschaftlichen Wohlstandes zur Reproduktion willens ist. Nur, damit mir die Weiblichkeit mit ihrem "Anderssein" sinnfrei den letzten Nerv raubt? Wohl kaum.

Worin, wenn nicht im Zeugen von Nachkommenschaft, soll der "Sinn" menschlichen (männlichen und weiblichen) Lebens überhaupt liegen? Das ist die Frage aller Fragen überhaupt. Da liegt der Hase im casus cnactus.

Freundlicher Gruss zurück

Ruth


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