Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Aber ich kenne die Lösung

Mischa, Thursday, 28.10.2004, 17:27 (vor 7769 Tagen) @ Ruth Teibold-Wagner

Als Antwort auf: Re: Logische Inkonsistenz von Ruth Teibold-Wagner am 28. Oktober 2004 14:13:38:

Hi Ruth,

Leider ist unsere Welt ein kleines bisschen komplizierter. Wir brauchen modernere Lösungen. Ich kenne sie nicht.

Wir Franzosen haben eine Methode zur Lösung gefunden. Okay, ich war es nicht, ich gebe es nur weiter. Also, in France zahlen Familien kaum Steuern, Geschiedene werden wie Verheiratete besteuert, jedenfalls dann, wenn sie Unterhalt leisten und es gibt ordentlich Kohle für Kinder. Scheidung ist in France kein Finanzthema, das erleichtert vieles. Frauen stehen fast alle Berufswege offen und ohne Kinder kommt man eh nicht in eine Führungsposition, das ist Konsens. Wir Franzosen können uns fast alle ein Eigenheim leisten, weil der Staat die Gründstücke preiwert hält. Okay, Paris ist ne Ausnahme, da ist es halt übervoll, aber in der Provinz kann sich ein Kellner mit 3 Kindern locker ein Haus leisten. In D geht das nicht. Eine französische Mama mit 3 Kindern arbeitet selbstverständlich Vollzeit und die Väter nehmen ihren Kinderurlaub auch wie selbstverständlich. Sollte mal ein Kind krank sein, Anruf beim Kindernotdienst genügt und eine Tagesmutter steht sofort bereit. Würde ich meine Kinder zu mir nehmen, hätte ich Anspruch auf 80% Kostenübernahme einer Tagesmutter. Kinder und Job sind bei uns kein Problem und Kinder sind kein Armutsrisiko, sondern bedeuten Wohlstand.

Es ist einfach, man muß nur wollen.

Mischa....aus dem Land der Liebe


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