Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Aufruf: Sieben Minuten und sieben Punkte für Männerinteressen

Arne Hoffmann, Tuesday, 12.11.2002, 11:57 (vor 8484 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Aufruf: Sieben Minuten und sieben Punkte für Männerinteressen von Eugen Prinz am 11. November 2002 21:18:56:

Howdy,

stimme dir weitgehend zu bis auf diesen Punkt:

2. Evtl. müssen wir uns frauenfreundliche Anwandlungen wie Mitleid und Gerechtigkeitsempfinden, Gefühle für Angemessenheit, Gleichberechtigung, Schuld usw. künftig auch mal verkneifen, wenn es gilt unsere Ziele zu erreichen. Wem das schwer fällt, der mag es ja rumdrehen: Wir dürfen solche Gefühle tatsächlich auch für unsere entrechteten, gedemütigten, benachteiligten Brüder aufbringen, ja sogar für uns selbst - wer hätte das gedacht.

Ich habe nicht den Eindruck, dass mir solche "Anwandelungen" im Weg stehen, wenn ich meine Ziele als Männerrechtler erreichen möchte, und sehe da auch kein Dilemma. Mitgefühl kann ich zum Beispiel für männliche Opfer ebensogut aufbringen wie für weibliche. Ich kann natürlich sagen: Die weiblichen Opfer beispielsweise von häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch haben bereits eine sehr große und lautstarke Lobby, über die die Männer nicht verfügen, also konzentriere ich mich jetzt mal auf mein eigenes Geschlecht. (Das habe ich ja auch de facto getan.) Ich kann auch urteilen, dass mir beim Thema sexueller Gewalt das Problem der Falschbeschuldigungen zu kurz kommt, weil offenbar sehr viele Leute Angst davor haben, als "Täterschützer" gebrandmarkt zu werden, wenn sie sowas problematisieren. Insgesamt aber sollte eine vertretbare Lösung im Geschlechterkonflikt IMO Frauen wie Männern gleichermaßen gerecht werden.

Aber ich bin gespannt, was du noch weiter an konkreten Vorschlägen entwickelst. :-)

Herzlicher Gruß

Arne


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