Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Männliche Sexualität?

Nick, Tuesday, 07.09.2004, 01:33 (vor 7822 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Männliche Sexualität? von Odin am 06. September 2004 20:18:28:

Hallo Odin,

"Der Unterschied ist einfach, daß man sich früher vom Partner nicht das Glück seines Lebens erhoffte und der Partner nicht zur Bedürfnisbefriedigung mißbraucht wurde."

Das sehe auch ich als den entscheidenden Punkt an für die heutige Instabilität von Ehen und die enorme Scheidungsrate. Das (klein)bürgerliche Ideal der "romantischen Liebe" ist und war nun einmal immer eine Illusion, die einfach scheitern muß. Ehen wurden früher aus ganz anderen, "nüchternen" Gründen geschlossen. Nicht selten (wenn auch natürlich nicht "zwangsläufig") entwickelte sich dann im Laufe der Zeit Liebe - was eben etwas ganz anderes ist als "ewige Verliebtheit".

"Wenn der Partner nur für das eigene Wohl zuständig ist, daß steh ich natürlich keine dürren Jahre durch..."

Leider huldigen heute die meisten Menschen diesem infantilen Egoismus. Er bringt aber für beide nichts als Leid, Verzweiflung, Verelendung und absolute Vereinsamung.

Man kann nicht alle Schuld "beim Staat" suchen. Die heutigen Gesetze und Urteile spiegeln eigentlich "nur" einen Zustand, der seine Wurzeln in einem völlig lebensfremden, närrischen Modell von Liebe und Partnerschaft hat.

Gruß vom
Nick


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