Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Mehr Geld bedeutet nicht mehr Sex

Guildo, Friday, 03.09.2004, 02:24 (vor 7826 Tagen) @ Andi

Als Antwort auf: Re: Mehr Geld bedeutet nicht mehr Sex von Andi am 02. September 2004 22:11:00:

Dies aber nur deshalb, weil eine attraktive Frau viel häufiger nach Sex/Affäre/Beziehung gefragt wird. Ein Mann, der nicht gewohnt ist, danach gefragt zu werden, wird jede Möglichkeit wahrnehmen, und zwar je weniger Sex er hat desto wahrscheinlicher.

Und warum wird wohl eine attraktive Frau viel häufiger nach Sex/Affäre/Beziehung gefragt?
Weil der Mann mehr und öfters Lust hat als sie!

Und warum ist ein Mann nicht gewohnt danach gefragt zu werden?
Weil die Frau weniger und seltener Lust hat als er!

Hallo! Aufwachen!

Wenn aber hier oder anderswo Männer ihren starken Sex-trieb betonen, dann sagt das nichts über den tatsächlichen Geschlechtstrieb der Männer aus. Das heißt nur, dass sie weniger Sex haben als sie glauben es sich zu wünschen. Dass sie, bei gegebener Möglichkeit dazu, dauerhaft so häufig Sex hätten, wie sie es sich wünschen, sagt es nicht aus.

Wenn ein halbverhungerter Mensch in einem von Dürreperioden heimgesuchten Dritte-Welt-Land sagt, er möchte endlich was zu essen haben, dann ist es sicher völlig abwegig anzunehmen, dass dieser Mensch sich tatsächlich satt essen würde, wenn er endlich an eine ordentliche Mahlzeit käme. Wie kann man diesem Menschen auch nur so etwas abwegiges unterstellen! Oder?

Dieser häufig dargestellte Wunsch nach mehr Sex bei Männern sagt etwas anderes aus: Nämlich das die gesellschaftliche/feminine Strategie erfolgreich ist, Männer manipulierbar zu machen, indem sie die Möglichkeiten zu Sex verknappt (und gleichzeitig in den Köpfen ein Bild von Männlichkeit = häufiger Sex erzeugt wird).

Diese "Verknappung" ist ja nur mit einem deutlich niedrigeren Geschlechtstrieb als der des Mannes durchzuhalten, ansonsten täte die Frau dies garnicht aushalten. Eine Manipulation über Sex ist nur möglich, wenn die Manipulierende mit dem Sexverzicht keine unangenehmen Gefühle verbindet, der zu Manipulierende aber unter dem Verzicht auf Sex leidet.

Bezeichnend finde ich dabei, dass das Betonen des männlichen Sextriebes am stärksten von den Männern praktiziert wird, bei denen ich die geringste Sexfrequenz vermute (diese wurden früher "Halbstarke" genannt).

Uralter Emanzentrick aus der Mottenkiste der Schwanz-ab-Femis!
Wer als Mann zu seinen Bedürfnissen steht, und nicht von Frauen zum Kuschel-Softie umerzogen wurde, der gerne und stets voller Verständnis auf den bösen, bösen Sex verzichtet; der wird halt als verklemmtes Jüngelchen diffamiert, das zu blöd ist, ne Frau ins Bett zu kriegen. Gäääähn!

Übrigens: Wer satt und vollgefressen ist, macht sich auch keine Gedanken übers Essen!

Guildo


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