Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Männliche Sexualität?

Andi, Sunday, 05.09.2004, 20:13 (vor 7824 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Zustimmung, Guildo! Gut auf den Punkt gebracht. (n/t) von Eugen Prinz am 03. September 2004 17:58:23:

Lieber Eugen, liebe Leser

Hm, deine Meinung zu männlichen Sexualität kenne ich ja aus dem "Handbuch", trotzdem bin ich über deine Zustimmung zu dieser Polemik überrascht. Zunächst einmal möchte ich Dir für dein "Handbuch für Männer in den Zeiten von Aids und Feminismus" danken, dass ein mindestens so deutlicher Beitrag zu selbstbewußten Männern ist wie Arnes "Sind Frauen bessere Menschen". Aber auch da stört mich dein Eintreten für die Triebhaftigkeit des Mannes, die ich im wirklichen Leben nicht beobachten kann. Durch das ständige Betonen der männlichen Sexualtriebhaftigkeit nicht nur im Handbuch, sondern auch in unserer feministischen Gesellschaft, setzen sich die Männer sehr gegenüber den Frauen in Nachteil. Diese Betonung ist deshalb sehr hinderlich, um gegen den ständigen geselschaftlich/feministischen Druck zu einer Männer nicht diskriminierenden Gesellschaft zu gelangen.

Ich möchte einmal zurück auf die Definitionsebene kommen:
Wie äußert sich der männliche Sexualtrieb:

Nun zunächst einmal im Streben nach Zärtlichkeit, Schmusen, Kuscheln. Hier denke ich, stehen Frauen den Männern aber in nichts nach. Männer haben in ihrer Kindheit diesen Trieb sogar manchmal abtrainiert bekommen. Das heißt natürlich nicht, dass dieser Trieb nicht auch für Manipulationsversuche durch Frauen zugänglich ist. Viele Frauen haben gelernt, auch hier ihren Trieb zu unterdrücken und den männlichen Trieb für Manipulationen einzusetzen.

Als weiteres sehe ich beim Mann einenen Trieb, zum Samenerguss zu kommen, der Frauen naturgemäß fehlen sollte. Trotzdem stelle ich bei Frauen einen erheblichen Drang zur Koplation fest. Aber wie du im "Handbuch " schreibst, ist dies weniger einem weiblichen Trieb geschuldet, als vielmehr ein Austesten der Manipulationsmöglichkeiten des beteiligten Mannes. Dieser Trieb, zum Samenerguss zu kommen, läßt sich durch Kopulation befriedigen, aber deutlich angenehmer auch durch Wixen, weil man dabei sich nicht nach einer Frau richten muss. Als Sexualtrieb, der zum Sexualverkehr führt, ist dieser Trieb daher beim Mann eher weniger wirksam als bei der Frau.

Habe ich irgendetwas übersehen? Was meinen die Poster, über deren Zahl ich doch überrascht bin, die einen gegenüber der Frau soviel stärken Sexualtrieb beim Mann erkennen?

Könnst Ihr mir hier weiterhelfen?
Viele Grüße,
Andi


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