Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Menschliche Fundamente, die ich nicht zerrüttet sehen will. Sie sind es ja bereits.

Roslin, Monday, 29.06.2009, 18:03 (vor 6119 Tagen) @ Nihilator
bearbeitet von Roslin, Monday, 29.06.2009, 18:15


Ja, aber eben auch nicht ALLEIN lassen, wenn er zwar nicht fragt, aber mit
jeder Faser seines Körpers wissen will, wie das ist: ein Mann zu sein.

Natürlich nicht alleine lassen.
Darum brauchen ja Jungen - Mädchen übrigens auch, Jungen aber noch sehr viel dringlicher - Väter beim Aufwachsen.
Diese Männer können dem Jungen helfen, sein eigenes Mannwerden zu entfalten, ganz selbstverständlich, ganz natürlich.
Das Bäumchen, das wachsen will, wachsen lassen, ein bißchen stützen, ein bißchen zurückschneiden, aber nicht verschneiden, nicht gewaltsam trimmen, sondern die natürliche Entwicklung des Bäumchens begleiten.
Jeder Vater wird das so gut machen, kann das nur so gut machen, wie er es versteht.
Und die Gesellschaft hat auch die Pflicht, zu verhindern, dass Mütter Väter aus dem Leben ihrer Kinder aus egoistischen Motiven ausschließen.
Hat der Junge das seltenere Exemplar eines betont weiblichen Vaters erwischt, dann wird er eben seine Natur an diesem Vorbild sich hochranken lassen und überlassen wir es ihr, was dann letztendlich daraus wird.
Die Natur des Jungen, das was die Natur dem kleinen Kerl mitgegeben hat, wird damit zurecht kommen.
Ich vertraue da ganz der erprobten Güte, die in 2-3 Millionen Jahren Entwicklungszeit erwachsen ist, die Vorgeschichte nicht gerechnet.
Hat er einen "männlichen" Mann zum Vater, wird der eben zur Rankhilfe.
Ist das Ergebnis in einem Falle ein wenig männlicher, im anderen Falle ein wenig weiblicher, was soll's?
Der Spielraum, den die Natur lässt, ist vorgegeben und lässt sich nicht beliebig erweitern.
Hat der Junge die Anlage zu einem "männlichen" Mann, wird auch bei einem "weiblichen" Vater ein männlicher Mann aus ihm werden, vielleicht in einer eteas sanfteren Ausfertigung als bei einem "männlichen" Vater.
Umgekehrt wird ein sehr männlicher Vater einen weiblich gedachten Jungen nur unwesentlich vermännlichen können.
Wir sollten die Macht der Erziehung nicht gering schätzen, aber auch nicht überschätzen.
Etwas anderes ist es, wenn ein schulisches System konstruiert wird, dass Jungen systematisch verweiblichen will, nicht mehr auf ihre Bedürfnisse eingeht, sondern sie mit aller Gewalt auf "weiblich" trimmt, im wahrsten Sinne des Wortes viel zu viele Bäumchen verschneidet und damit verdirbt.


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