Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Roslin, Monday, 29.06.2009, 00:20 (vor 6120 Tagen) @ Mustrum

Na ja, Mustrum, es ist nun einmal so, dass es in allen hohen und höchsten Rängen der IQ-Verteilung IMMER auch Frauen gibt.
Sie werden zwar immer seltener im Vergleich zu Männern, je höher der IQ wird, bei 130 2 Männer auf 1 Frau, bei 150 5,5-7 Männer auf eine Frau, aber es gibt sie.
Es könnte also durchaus sein, dass der intelligenteste Mensch der Welt eine Frau ist.
Dass es ein Mann ist, ist zwar viel wahrscheinlicher, aber es KÖNNTE eine Frau sein.
Der muss übrigens kein Genie sein.
IQ-Tests können Genialität nicht messen.
Für ein Genie ist höchste Intelligenz zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung.
Einstein lag, glaube ich, bei 175.
Es gibt sicher Menschen, die im IQ-Test besser abschneiden als Einstein und trotzdem keine Einsteins sind, bei weitem nicht.

Im Übrigen ist die ganze Aufregung ziemlich akademisch.
Wirklich bedeutsam sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen nur für, sagen wir 3 % sehr Dumme - da gibt es mehr Männer als Frauen - und 3 % sehr Kluge - auch da gibt es mehr Männer als Frauen.
Für - großzügig - 95 % der Bevölkerung ist das eh ziemlich wurscht.
Da sind Männer und Frauen im Wesentlichen gleich intelligent (im Schnitt) und die Unterschiede in den Begabungsschwerpunkten und Motivationen zwischen den Geschlechtern sind wohl viel bedeutsamer für unterschiedliche Gruppenverteilungen (Frauen im Sozialen, kaffeemaschinennah, dominant; Männer in der Technik, je einsamer, schmutziger, gesundheitsschädlicher, gefährlicher ein Job, desto eher ist er männlich dominiert).
Also, was soll's?
Intelligenz ist für die Mehrheit der Männer und Frauen ein rares Gut.

OMNIA PRAECLARA RARA, sagt der alte Cicero: ALLES Vortreffliche ist selten.
Gilt leider für beide Geschlechter, ganz besonders für FeministInnen und andere IdeologInnen.
Damit müssen wir uns wohl abfinden, bei uns selbst und bei anderen Menschen.
Omnia praeclara rara, das ist human.
Auch Frauen sind Menschen, keine besseren, keine schlechteren als Männer.


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