Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: @ Jolanda @ Arne

Jolanda, Monday, 03.01.2005, 17:37 (vor 7702 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: @ Jolanda @ Arne von Odin am 03. Januar 2005 14:51:52:

Lieber Odin

Darf ich dir antworten, denn ich benutzte dieses Wort ja auch ;-)

Ich nenne solche Menschen "Gutmenschen", die sich für gut halten, weil sie der "Norm" entsprechen und nur tun, was die Gesellschaft von Ihnen erwartet und die andere, die nicht so denken, dann verurteilen.

Es geht mir nicht darum, dass andere nicht anders denken dürfen, egal ob jemand Sadomaso ablehnt, die Kirche, die Homosexuellen oder was auch immer, solange er das nur für sich alleine tut und andere nicht verurteilt, die nicht so denken wie sie selber, kann ich damit leben.

Egal ob einer ein Linker ist oder ein gläubiger Mensch oder ob er sich eben einen Dreck um die Religion kümmert, ich werde ihm das nicht vorwerfen, solange er sich nicht über andere erhebt und sie in eine Therapie schicken will.

Ich mag dieses urteilen nicht, verstehst du. Nicht dass Andreas anders denkt stört mich, nicht dass Menschen nicht glauben stört mich, nicht dass es Menschen gibt, die mit gewissen sexuellen Vorlieben nichts anfangen können.

Wenn Andreas sich hier etwas neutraler und weniger persönlich geäussert hätte, dann hätte ich das nie so geschrieben.

Mir geht dieses totalitäre Ablehnen einfach gegen den Strich, dass sich über andere erheben und meinen, man sei besser, weil man eben der Norm entspricht.

Man kann doch auch einen Menschen respektieren, der sich ausserhalb der "Normen" bewegt. Man darf ihm das sagen, zweifellos, dass man damit Mühe hat und es persönlich nicht so ganz nachvollziehen kann. Aber man sollte nicht über ihn richten.

Herzlicher Gruss
Jolanda


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