Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT)

Garp, Monday, 03.01.2005, 15:19 (vor 7702 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Und eine Therapie kommt für Dich nicht in Frage?! (oT) von ein weiterer Andreas am 03. Januar 2005 12:44:18:

Hallo

<i/> Du übersiehst das Exhibitionistische, die epischen Breite, das Selbstgefallen. Rüdiger macht das Forum zum Darstellungsplatz seiner Sexualität. Und letztere hat es bezüglich der Problematik des Geschlechterverhältnisses/Machtstreben durchaus in sich[/i]

Zunächst hat Rüdiger lediglich auf den Beitrag von Max reagiert. Meiner Meinung nach gehörte schon der Beitrag von Max nicht unbedingt in dieses Forum. Wenn aber so eine Diskussion erstmal beginnt ist sie eben nicht mehr einzudämmen. Rüdigers Erzählungen aus erster Hand sind doch für Außenstehende recht interessant. Mich interessiert so etwas.

Wenn ein Mann sich in einem Forum, das sich zu einem nicht unerheblichen Teil mit feministischen Unterdrückungstendenzen gegen Männer auseinandersetzt, derart frivol seine devote Sexualität schildert, muss er auch ein zugegebenermaßen etwas salopp hingeworfenes Kontra aushalten

Aha, und in feministischen Kreisen müssen devot veranlagte Frauen ausgeschlossen werden?
Wenn die Feministinnen intolerant sind, dann müssen wir das auch sein?
Fällt es so schwer die eigene Sexualität von der politischen Überzeugung oder dem echten Leben zu trennen.
Kann es einen sexuell devoten Männerrechtler oder eine sexuell devote Frauenrechtlerin nicht geben?
Mann muss nicht allem zustimmen, aber fremden Menschen, die anderen Menschen nicht geschadet haben eine Therapie zu empfehlen gehört sich auch nicht.

Aber all dies passt gut zu dem konservativen Weltbild, das hier zunehmend einkehrt.

Alte Hierarchien und Machtansprüche, klare Vorstellungen über erlaubte und unerlaubte Sexualität, ab wann ist Homosexualität wieder eine Sünde oder therapiebedürftig?

Männerrechte bedeutet die Lebensalternativen von Männern zu erweitern. Es beinhaltet keine Einengung in tradierte Rollenvorstellungen.

Engstirnigkeit überlassen wir doch bitte anderen.

Grüße
Garp


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