Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Volksverhetzung zu Lasten der Religiösen

Daddeldu, Tuesday, 01.06.2004, 19:49 (vor 7920 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Re: Hohmanns Volksverhetzung zu Lasten der Religionslosen von Nick am 31. Mai 2004 21:39:08:

Hallo,

[quote]ich bin auch der Meinung, dass Hohmann hier eine Volksverhetzung zu Lasten der Atheisten und Agnostiker begangen hat.[/quote]

Angesichts der massiven "Volksverhetzungen", die sich allein in diesem Forum hier gegen die Nicht-Religionslosen finden lassen, eine etwas weit hergeholte Ansicht. Besonders wenn sie ausgerechnet von dir geäußert wird.

Das verstehe ich nicht. Ob Hohmann in seiner Rede eine Volksverhetzung begangen hat oder nicht, kann doch wohl kaum davon abhängen, ob in diesem Forum auch welche begangen wurden. Es kann auch nicht davon abhängen, ob ich dieser Ansicht bin oder nicht.

Es würde mich auch interessieren, welche Volksverhetzungen gegen religiöse Menschen in diesem Forum Du meinst. Und: möchtest Du andeuten, ich hätte eine Volksverhetzung zu Lasten der Religiösen begangen?

Es sei denn, das gälte eben auch in diesem umgekehrten Fall

Was genau meinst Du denn mit diesem umgekehrten Fall? Alles was Du schreibst bleibt irgendwie schwammig.

Wenn Hohmann etwas gesagt hätte wie:
„Verbindendes Element des Bolschewismus und des Nationalsozialismus war also die religiöse Ausrichtung und die Gottesliebe. Daher sind weder "die Deutschen", noch "die Juden" ein Tätervolk. Mit vollem Recht aber kann man sagen: Die Religiösen mit ihren religiösen Ideologien, sie waren das Tätervolk des letzten, blutigen Jahrhunderts. Diese religiösen Ideologien gaben den "Vollstreckern des Bösen" die Rechtfertigung, ja das gute Gewissen bei ihren Verbrechen. So konnten sie sich souverän über das moralische Gebot "Du sollst nicht morden" hinwegsetzen. Ein geschichtlich bisher einmaliges millionenfaches Morden war das Ergebnis.",
ja, dann hätte er eine Volksverhetzung gegen die Religionsanhänger begangen. (Ich weiß, die Ummodelung hakt an einigen Stellen, danke.)

was ich allerdings
beiderseits völlig debil finde

OK, nicht alles was Du schreibst bleibt schwammig. Wenn Du ausdrücken willst, dass Du anderer Meinung bist, dann wirst Du regelmäßig mehr als deutlich. Ein „finde ich nicht“, „ich bin anderer Meinung“ oder „das ist falsch“ genügt Dir nicht, die Gegenmeinung ist immer mindestens „völlig debil“. Auf mich wirken Menschen, deren Argumente im Ungefähren bleiben, während ihr Urteil über die Gegenmeinung glasklar und aggressiv rüberkommt nicht sehr überzeugend.

Wie findest du denn inzwischen den Feuerbach?

Meine Meinung über ihn hat sich nicht geändert. Habe ich bisher überhaupt schon irgendetwas über ihn geschrieben? Ich denke, nein.

Gruß,

Daddeldu

P. S.: Ich schulde Dir noch eine Reaktion auf Deinen letzten Beitrag, das weiß ich. Mir fehlt die Muße. Hab Geduld.


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