Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Bald ist Europawahl.... und wieder Zahlenmystik

Eugen Prinz, Monday, 31.05.2004, 15:24 (vor 7921 Tagen) @ Don Pedro

Als Antwort auf: Re: Bald ist Europawahl.... von Don Pedro am 31. Mai 2004 09:57:51:

Familien erbringen zum Erhalt und Fortbestand unseres Staates eine sehr erhebliche und sehr wichtige Vorleistung.

In Wirklichkeit bringt nicht die Familie die Vorleistung für die Kinder, sondern die Allgemeinheit und davon sogar überproportional die Kinderlosen. Familien mit Kindern nehmen verständlicherweise weit mehr öffentliche Ressourcen (Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen...) in Anspruch. Das Geld kommt natürlich nicht "vom Staat", wie es immer so schön heißt. Der kann ja nur umverteilen.

Zum Dank dafür führt eine seit Jahrzehnten verfehlte Familienpolitik dazu, daß Kinder heute zum Armutsrisiko werden.

Diese Auffassungen stützen sich doch weitgehend auf zweifelhafte Rechentricks. Da wird behauptet, eine Familie bringe für ein Kind bis zu dessem 18. Lebensjahr 350 000 Euro auf. Das sind pro Monat 1620 Euro, die "die Familie" für ein Kind, vom Säugling bis zum Abiturienten, monatlich angeblich aufbringt. Klar, dass bei solcher Rechnerei die Familien völlig verarmen müssen.

Es wäre für die Anliegen der Familienpartei sicher besser, wenn sie auf solche unsinnigen Zahlenspiele verzichten würde,

meint äußerst skeptisch

Eugen


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