Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen

ChrisTine, Wednesday, 14.04.2004, 09:50 (vor 7968 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von Peter am 13. April 2004 22:26:13:

Es kann doch nicht angehen, daß einerseits die Männer bzgl. Kindesmißbrauch bzw. Vergewaltigung verteufelt werden zu Recht und andererseits den Müttern, die dem tatenlos zusehen, Verstehen entgegen gebracht wird. (...)
Klar macht sie das, aber müssen wir deshalb Verständnis dafür aufbringen?

Ein Missverstaendnis zwischen uns: Verstehen heisst fuer mich nicht Entschuldigen. Und die Verteufelung der Maenner mache ich auch nicht mit, ebensowenig die von Pokemons Vater.

Verteufelung ist sowieso ein blödes Wort, mir fiel in dem Moment hal nix gescheiteres ein, das geb ich zu.

Ich will gerne verstehen, denn ohne bleibt nur blinde Wut, und die tut niemandem gut.

Auch hier gebe ich Dir recht.

Andererseits sollte man nicht gerade einem Opfer zumuten, den Taeter verstehen zu sollen - das hiesse, kein Verstaendnis fuer das Opfer zu zeigen.

Das Opfer bei einer Kindesvergewaltigung ist aber nunmal das Kind und nicht die Frau.
Da solche Handlungen nunmal überwiegend im familiären Umfeld geschehen, gibt es das eine nicht ohne das andere, d.h. würde eine Mutter dagegen vorgehen, dann könnte dem Täter in diesem Fall schneller beigekommen werden. Wenn aber einer Muter ständig Verständnis entgegen gebracht wird, dann kann sich nichts ändern und es wird nicht nur ein Täter gedeckt, sondern auch eine Täterin.
Wenn in unseren Medien nicht ständig darüber berichtet würde, daß es Hilfe für Frauen in allen Notituationen gäbe, dann könnte ich das nachvollziehen, aber so?
Wir sollten wenigstens in den schlimmsten Fällen den Tätern und Täterinnen zeigen, daß es so nicht geht, denn nur so wird mMn angefangen, darüber nachzudenken und nicht, in dem man einen Teil schützt.

Gruß - Christine


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