Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Ehefolgen

Peter, Monday, 12.04.2004, 23:49 (vor 7969 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Super! Danke Peter! von Pokemon am 12. April 2004 16:25:

Was die schlecher ökonomische Situation angeht habe ich am Beispiel meiner Mutter gesehen, die zu einem Anwalt ging um sich beraten zu lassen und erfuhr dass sie nach der Trennung lediglich 3 Jahre Unterhalt zu erwarten hätte (wobei der Erlös vom Hausverkauf sowie ihre Ersparnisse in den Unterhalt und die Sozialhilfe miteinbezogen werden würde) und sie wesentlich schlechter dastehen würde als Ihr Mann mit seiner Berufstätigkeit. Einen Job würde meine Mutter (60) nicht bekommen. Sie ist aufgrund der psychischen Schädigung durch meinen Vater überhaupt nicht mehr fähig, sich etwas neues anzueignen.

Ich will nicht zur Scheidung anstacheln oder zum Geschlechterkrieg, aber der Anwaltsrat scheint mir unvollstaendig: Durch den Versorgungsausgleich stehen deiner Mutter ab 65 die Haelfte der Rentenansprueche deines Vaters zu, die dieser waehrend der Ehe erarbeitet hat. Oder haben deine Eltern einen Ehevertrag, der den Versorgungsausgleich ausschliesst (was auch vom Scheidungsgericht geprueft werden muesste)?

Vielleicht scheint deiner Mutter aber auch der Aufwand nicht wert, nur um viele Jahre Einsamkeit zu erreichen, ein legitimer Grund, sich nicht scheiden zu lassen, auch wenn man sich gelegentlich auf die Nerven geht.

Gruss,

Peter


gesamter Thread:

 

powered by my little forum