Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Xenia, Friday, 29.08.2003, 17:26 (vor 8195 Tagen) @ MalSehen

Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von MalSehen am 24. August 2003 16:50:39:

Ich sehe schon Xenia, du bist die einzige Frau, die ihren Ehemann unabsichtlich betrügt...
Wie das gehen soll, die Antwort bleibst du schuldig. Das klingt alles sehr nach dem Selbstmord mit 30 Messerstichen im Rücken.

Frage mich, wie du darauf kommst, ich habe niemals behauptete, dass die Frau unabsochtlich betrüge, ich wehre mich nur dagegen, eine Frau, weil sie betrogen hat, als schlecht zu bezeichnen und per se zu verdammen.

Man kann einer Frau nur zu Gute halten, das sie hinsichtlich des Abstammungsproblems niemals Zweifel hat, was vermutlich den Blick trügt. Es ändert aber nichts daran, das eine Frau für ihre Taten voll verantwortlich ist. Eine versehentliche Lüge über die Herkunft des Kindes kann es nicht geben, was du vermutlich einfach nicht einsehen kannst.

Falsch vermutet, selbstverständlich ist die Frau für ihre Taten verantwortlich, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie oft ich das noch schreiben soll, bis du es mal zur Kenntnis nimmst! Tatsache ist aber: sie übernimmt die Verantwortung SO ODER SO, egal, ob sie es nun sagt oder nicht, denn das Kind wird si ja nunmal haben.

Eine differenzierte Betrachtung, die du immer forderst, aber nicht erfüllst, kommt auch zu dem Punkt, das man das betrogene Kind betrachtet.

Nur weil du offenbar selektiv meine posts liest, vertrete ich keine undifferenzierte betrachtungsweise. Undifferenziert ist es, eine Frau, die betrogen hat, per se als schlecht zu bezeichnen.

Nicht umsonst haben Adoptivkinder im Leben massive Probleme, wenn sie erst spät erfahren, das die Eltern nicht ihre leiblichen Eltern sind.
Auch ist es keinem Ehemann zuzumuten von seiner Frau so belogen und betrogen zu werden. Es gibt für dieses Verhalten schlicht keine Rechtfertigung.

Für dich vielleicht nicht, aber du wirst auch niemals in der Haut einer Frau stecken, die schwanger ist, und ihrem Mann sagen muss, dass das Kind nicht von ihm ist.

Das ganze ist unabhänig von der Frage, wer letztlich das Kind erzieht.

Als Mann kannst du das natürlich sagen, denn dir wird das Kind ja nicht automatisch aufs Auge gedrückt.

Jeder Mensch hat ein recht zu wissen woher er stammt und wer die leiblichen Eltern sind und jeder Mann, welche Kinder von ihm gezeugt wurden.

Seltsam, das habe ich auch keinem Menschen abgesprochen - ich versuche lediglich mal klarzustellen, dass eine Frau für das Verschweigen des wahren Vaters ihre Gründe hat. Nur kann man das nicht annehmen, wenn man so eine Frau per se als schlecht hinstellt. Insofern war dies mein letztes post zu diesem Thema.

Xenia


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