Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests

Xenia, Tuesday, 19.08.2003, 19:53 (vor 8205 Tagen) @ MalSehen

Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von MalSehen am 17. August 2003 15:27:36:

Hallo Garfield

Xenia, das war doch wohl hoffentlich nicht dein Ernst?

Nein, aber das war auch nicht das, was ich intendiert hatte. Wenn ich mir die Beiträge zu diesem (!) Thema so durchlese, dann stoße ich einfach immer wieder: Frau ist schuld, Frau Schlampe, Frau böse doofe Kuh etc. Nein, die Frau ist nicht unschuldig oder keusch - der Mann ist es auch nicht. Und dann wird immer wieder darauf herumgeritten, was ür eine schwere Verletzung das für den (Ehe)Mann ist, wenn ihm seine Frau ein Kind von einem anderen "unterschiebt". Ohne Zweifel ist das so, aber deswegen ist die Frau nicht per se kaltblütig, Frauen haben auch Gründe für ihr Handeln. Auch entgegen jeder Macho-Meinung (gell Mischa, auch wenn du hier nicht postest)
Xenia, dem Emanzentum huldigend

Hi Xenia,

Hi, MalSehen

ich bin mir nicht sicher, wem oder was du huldigst, aber es ist schon recht zynisch.

Ach ICH bin zynisch? Wer propagiert hier eigentlich andauernd mulier homini lupus est?

Aus Sicht des Ehemannes ergibt sich folgendes:
(Während des Betruges)
1. Seine Frau betrügt ihn mit einem Anderen
2. Sie setzt ihn der Gefahr schwerer Infektionskrankheiten aus (Aids, Syphilis, Hepatitis, ...)
3. Sie belügt ihn und hintergeht ihn
(Ab Zeitpunkt der Schwangerschaft)

nein, also wenn, dann höchstens ab de, zeitpunkt, da sie selber weiß, dass sie schwanger ist - immerhin leuchtet bei Frauen kein roptes Licht im Kopf auf, das heißt: Jetzt schwanger bin...

4. Sie betrügt das Kind und ihren Ehemann über die wahre Abstammung

Wobei immer noch die Frage ist, ob das wirklich so schlimm ist - nur, wenn man viel Gewicht auf die Abstammung legt. Da wär die Frage, wieviel Gewicht dem tatsächlich zukommen sollte

5. Sie belügt ihren Ehemann aktiv, was die Herkunft des Kindes angeht
6. Sie erschleicht sich die Zuneigung des Ehemannes und dessen finanzielle Zuwendung für sich und das Kind

Ja siehst du, und dagegen wehre ich mich, was soll denn dieses erschleichen? Schon wieder wird der Frau böseste Absicht unterstellt - ja, sie hat einen fehler gemacht und ja, das war nicht in ordnung oder okay - aber ich finde es nicht richtig, das gleich immer diese niedrigen Absichten zu unterstellen was soll denn das?

Eine Frau, die Verheiratet ist und außerehelichen Sex will, das aber auf diese Art und Weise macht, ist per se Schlecht.

Ach so - ich seh schon, woran ich hier bin ....

Die Konsequenzen ihres Handelns im Bezug auf ihren Ehemann und ein >mögliches Kind sind ihr von vornherein bekannt.
Da hilft auch deine "emanzipierte" Einstellung so wenig wie deine Angewohnheit fragen durch umdefinierung des Fragegrundes nicht zu beantworten.

Ich definiere nichts um, hier geht es darum
a. Frau wird per se als böse angesehen und als hinterhältig und aus niederen Beweggründen handelnd
b. wer kommt für das Kind später auf

Letzteres ist aber billiger Selbstbetrug.

Menschen betrgen sich selber, wenn sie die Schuld immer nur auf eine Person abladen wolen, vorzugsweise auf eine, die niemals mit einem selber identisch sein könnte, gelle? Von wegen Frau die betrügt ist per se schlecht....

Xenia


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