Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re:

Xenia, Tuesday, 19.08.2003, 20:03 (vor 8205 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Odin am 17. August 2003 20:52:45:

Es hat immer der biologische Vater zu zahlen.

Aber darum gehts doch die ganze Zeit: Daß oft erst gegen den Widerstand der Frau klargestellt werden muß, WER der biologische Vater ist. NATÜRLICH hat der zu "zahlen", aber EBEN NICHT der gehörnte Ehemann. Das "zahlen" habe ich aber in Anführungsstriche gesetzt, weil es EBEN NICHT ALLEIN um das zahlen geht. Vaterschaft ist weitaus MEHR und ABSOLUT ETWAS ANDERES als "zahlen"!

Darum geht es nicht die ganze zeit, mir geht es auch darum, die Frau nicht per se als hinterhältiges schlechtes Wesen darzustellen (gemeint ist hier die Frau, die einen Seitensprung hatte und schwanger wurde) - darum geht es MIR vordergründig, ich halte dieses ständige bewerten in schlecht und gut/undschuldig für völlig kontraproduktiv, von der dichotomisches und damit vereinfachenden Sichtweise mal abgesehen.
Und klar leistet die Frau dagegen Widerstand und solange die Vaterschaftsstests nicht bei jeder geburt pflicht werden und damit Ruhe im Karton ist, solange wird wohl auch ein gehörnter Mann zahlen, ohne es zu wissen. Und wenn vaterschaft soviel mehr ist als Geld zu bezahlen, dann sehe ich nicht das problem, warum man nicht auch ein kind aufziehen sollte, das nicht von einem selber ist. Oder willst du jetzt die Vaterschaft auf die Abstammung reduzieren?

Wie wäre es damit: Jeder trägt die Verantwortung für das, was er gemacht hat. Der Man für das Kind, die Frau für das Kind und ihren Seitensprung. Oder auch umgekehrt: die Frau für das Kind und der Man für das Kind und seinen Seitensprung. Und der jeweilige Partner muss die Verantwortung dafür tragen, wie er sich entscheidet, oder bleibt oder geht.

Warum schreibst Du dann erst 20 Postings in denen du jeder Frau auch nur die kleinste Verantwortung absprichst und nur schaust, wie sie finanziell am Besten wegkommt?

Das ist Quatsch. ich spreche der Frau nicht jede Verantwortung ab, denn sie trägt, so oder so ihre Verantwortung, denn SIE hat, egal ob einer der Männer denn nu zahlt oder nicht oder sich als vater hergibt, SIE hat das Kind so oder so am Hals, SIE muss eh die Verantwortung tragen, völlig gleich, auch wen sich beide zu zahlen weigern - damit kommt die Frau überhaupt drumherum, Verantwortung zu übernehmen - und ich finde es nicht ehrerührig, der Frau dann wenigstens finanziell zu ermöglichen, das Kind großzuziehen!

Xenia


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