Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

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Re: WIE US SEXUALWISSENSCHAFTLER J. MONEY DEN „GENDER“-BEGRIFF BEGRÜNDETE (lang)

Konfuzius, Saturday, 29.01.2005, 17:51 (vor 7676 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: WIE US SEXUALWISSENSCHAFTLER J. MONEY DEN „GENDER“-BEGRIFF BEGRÜNDETE (lang) von susu am 29. Januar 2005 13:32:48:

Dieser Text ist zwar schon ein paar Monate alt (RoteMännerInfo 70)aber ich denke, zeitlos wichtig.
Weil er alle paar Wochen wieder auftaucht, hier nur der Link zu einer meiner Antworten:

Geschrieben von susu am 27. Dezember 2004 16:29:31:
Als Antwort auf: Geschlecht ist kein soziales Konstrukt geschrieben von Jörg Rupp am 23. Dezember 2004 09:26:47:
Wendy McElroy zieht einen falschen Schluß. Ich habe schon dreimal zu Davids Tod etwas geschrieben, ich fasse mich diesmal kurz (wer will schaue im Archiv).
Die Aussage, daß etwas sozial konstruiert ist, kann auf zweierlei Arten betrachtet werden.[/i]

Das stimmt nicht. Man kann sie auf unzählige Arten betrachten.

Zum einen zu der, das die Konstruktion schlecht ist und Individuen mehr Freiheit zugestanden werden muß. Zum anderen so, daß man sagt, dann können wir mit Menschen machen was wir wollen und sie zu allem Möglichen zwingen.

Es geht hier nicht nur um gut oder schlecht sondern um richtig (natürlich) oder falsch (widernatürlich).

Religionszugehörigkeit ist sozial konstruiert, daran besteht kein Zweifel.
Das stimmt so auch nicht in jedem Fall. Ich bin im christlichen Glauben erzogen worden, habe aber immer eine Neigung zu östlichen Religionen gehabt und mich diesen Religionen mehr zugehörig gefühlt als der christlichen Religion.

(…)An erster Stelle ist Moneys Experiment unethisch.

Das sowieso, und mehr als das. Es ist bösartig, krank und verrückt. Mit einem Wort: Unmenschlich.

Die Tatsache das durch Lügen und Gewalt ein Leben zerstört werden kann, bedarf keiner Verifikation.
Zustimmung!

Und es ist aus diesem Grund auch völlig ungeeignet, die Frage zu beantworten, ob Geschlecht sozial konstruiert ist. [/i]

Das finde ich nicht, denn durch das Aufwerfen dieser Frage sollen Tür und Tor geöffnet werden für eine moralische Verstümmelung der gesamten Gesellschaft bzw. läuft leicht darauf hinaus wie man sieht.
Durch die Gehirnwäsche die die Gesellschaft durch den Feminismus aufgedrückt bekommt werden genau durch diese Lügen und die realen Folgen daraus das Leben von Millionen Menschen (Männer, Frauen, Kinder, Junge, Alte) in der Qualität partiell zerstört (wenn man es mit der Qualität vergleicht die es hätte haben können wenn die Dinge natürlicher abliefen). Man sieht das überall und ich denke das muß ich nicht extra schreiben.

Höchstens wäre zu sagen: Wer bereit ist sein Kind zu zwingen ein "richtiger Mann" oder eine "richtige Frau" zu werden, mit aller Gewalt, könnte es damit umbringen...

Das ist klar, dies trifft natürlich in allen Fällen zu wo die Selbstbestimmung eines Menschen unterdrückt und ins Gegenteil verkehrt wird. Daß dies in unzähligen anderen Situationen die nichts mit „richtiger Mann“ und „richtiger Frau“ zu tun haben ebenfalls zutrifft. Z.B. wenn jemand gezwungen wird einen Beruf auszuüben den er haßt oder jemand gezwungen wird jemanden zu heiraten den er verabscheut usw.

Ich finde es seltsam was es überhaupt darüber zu diskutieren gibt. Sorry, aber jeder normale Mensch würde ohne zu zögern sagen: Das ist ja eine unerhörte bestialische Verirrung und ein unmenschlicher Schwachsinn. Stattdessen finde ich mich hier in der Situation wieder, zu erklären was daran schlecht ist bzw. auf welche Arten es betrachtet werden sollte...

Oder habe ich dich irgendwie falsch verstanden?



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