Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Auf vielfachen Wunsch: Grundsatzkritik am Maskulismus

Sebastian, Friday, 26.03.2004, 00:58 (vor 7987 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Auf vielfachen Wunsch: Grundsatzkritik am Maskulismus von Emmalein am 25. März 2004 22:26:41:

Hi, Jörg,

> > siehe antwort zu 1. es geht eben um das eigene recht und das will durchgesetzt werden wie auch immer (man kann sich dabei der moral als waffe bedienen oder eben unmoralisch sein, was effektiver ist kommt auf die situation an).

Mord und Totschlag werden also gerechtfertigt, wenn es im Sinne einer für Dich vorteilhaften Sache geschieht. Soll ich Dir mal was sagen? Du hast eine Moral wie Adolf Hitler und seine Rassissten. Kein Wunder, dass Du so ein Nietzsche-Fan bist. [/i]

Ach Emmalein, zunächst einmal ist es ja positiv, daß Du Sebastians Meinung nicht gleich mit der Meinung der "Maskulisten" in ihrer Gesamtheit gleichsetzt.

Wenn mir jemand ausdrücklich sagt, er vertritt nur sich selbst, kann ich ihn nicht dazu nehmen, dass er alle Maskulisten vertritt. Sebastian hat klar gesagt, er vertritt nur sich selbst. Dann kann ich ihn nicht für andere verantwortlich machen.
Insofern scheinst Du also schonmal dazugelernt zu haben. Es bleibt jedoch die Frage offen, warum Du hier gleich so radikal reagierst. Unmoralisch zu sein heißt doch nicht automatisch, daß man bis zum äußersten gehen würd
e
Wer mir gegenüber sagt, dass Waffengewalt für ihn für die Durchsetzung seiner Ziele durchaus in Frage kommt, handelt nicht unmoralisch, sondern kriminell. Die Assoziation zu "Recht ist, was dem Volke nützt" ist naheliegend, und die Provokation wurde gebracht, um auf einen Irrweg aufmerksam zu machen.

mhm staaten setzen ihre interessen also nicht mit waffengewalt durch? menschen werden nicht zum "wohle" der gesellschaft eingesperrt?

Sebastian befindet sich auf einem Irrweg, wenn er meint, dass er nicht Teil einer Gesellschaft ist. Das sind wir alle, ob wir wollen oder nicht.

habe ich nicht behauptet.

Wir machen beispielsweise nicht alle unsere eigenen Verkehrsregeln sondern halten uns an die vorgegebnen. Das ist auch vernünftig, spart Kosten und erhöht die Effizienz. Aber es ändert nichts daran, dass wir uns an Regeln halten, die uns vielleicht nicht gefallen und die vielleicht sogar nicht einsehbar sind, aber die für die Gemeinschaft und jeden Einzelnen Vorteile bringen. Keiner kann so fahren, wie er will, das endet in Mord und Todschlag auf der Strasse.

du verstehst scheinbar nicht was ich schreibe. schonmal überlegt das es auch mein vorteil sein kann das ich verkehrsregeln akzeptiere?
schonmal überlegt das deine "moral" auch nichts weiter ist als dein vorteil.

Gewalt zu propagieren soll ich also klaglos hinnehmen. Bist Du eine Art männlicher Valerie Solanas Fan? Ich nicht.

ich habe keine gewalt propagiert, ich habe aber auch keine gewaltlosigkeit propagiert. ich habe lediglich erklärt wie die menschen funktioniert (das heisst, wie ich denke das sie funktionieren).
im übrigen habe ich den eindruck das du mit aller gewalt verhindern würdest das jemand deine "gesellschaftsform" bzw. deine "moralvorstellung" unterwandert oder missachtet.
wie auch immer, mein wille ist stark und ich werde mir nicht die worte von dir verdrehen lassen.

Es grüsst gewaltlos
das Emmalein

reg dich nicht über alles so auf, du stirbst sonst noch an nem herzinfarkt.


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