Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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@Wodan - DAS sollten sich viele Forenteilnehmer mal hinter die Ohren schreiben!

Ekki, Thursday, 17.02.2005, 23:17 (vor 7657 Tagen) @ Wodan

Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Wodan am 15. Februar 2005 22:22:26:

Hallo Wodan!

Es geht um Betreuung, nicht um Aufzucht. Frauen sind naturgemäß besser ausgerüstet, Kleinstkinder zu versorgen.

Dieser Glaube, es gebe hier eine sog. "naturgemäße" Bessereignung ist eine romantische Illusion. Solches gibt es keineswegs. Das wollen natürlich unsere Feminas gern so haben und paßt zum neuen feministischen Bild, daß Frauen gleichsam von Natur her ohnehin alles besser können. Auf wundersame Weise begegnen sich hier der moderne Feminismus und derjenige Konservatismus, der dann seinen Höhepunkt in der Institution der Mutterkreuzverleihung vor mehr als 60 Jahren gefunden hat.
Was die körperliche Ausrüstung angeht, so ist diese hier keineswegs mehr ein entscheidender Faktor.
Gruß
Wodan

Der von mir fett formatierte Satz ist eine der wichtigsten Erkenntnisse, zu der leider auch unter den Anti-Feministinnen nur die allerwenigsten finden.

Ob nun Mutterkult à la "Tausendjähriges Reich" mit Mutterkreuz oder à la "Grüne" mit ihrem Menschen- und Männerbild - uns Männern kann's grad am Arsch vorbeigehen.

Uns wird nur eines retten:

Sowohl das Bewußtsein als auch die Möglichkeit, daß der Mann genausoviel Recht hat wie die Frau, zu entscheiden, ob, wann und wieviel Nachwuchs er haben möchte.[/u]

Und da zumindest in jungen Jahren "der Verstand im Arsch ist, wenn der Schwanz steht", dürfte wohl nur die Pille für den Mann[/u] den Durchbruch bringen.

Im SPIEGEL stand vor Jahren schon zu diesem Thema der Satz zu lesen:

"Frauen wollen sich die Kontrolle über ihre Fortpflanzung nicht aus der Hand nehmen lassen."[/i]

Zweifellos können Frauen sowohl offen als auch versteckt mächtige Lobbys für sich ins Feld führen, um die Einführung der Pille für den Mann zu hintertreiben.

Und deshalb muß der Ernst der Lage allen klar und die Entschlossenheit zum Handeln - oder zum Unterlassen! - grenzenlos sein.

Ich bin, ehrlich gesagt, entsetzt[/u], wenn ich sehe, daß auch unter den Anti-Feministinnen die Zahl derjenigen groß ist, deren Haltung gegenüber den Frauen sich wie folgt umschreiben läßt:

"Bitte, liebe Frauen, seid doch wieder nett zu uns, dann dienen wir euch auch wie früher und schuften uns die Seele aus dem Leib, um eure Kinder großzuziehen und euch jeden Wunsch von den Augen abzulesen."

Was statt dessen nötig wäre:

Die Haltung, daß ein Mann gegenüber einer Frau genauso Erwartungen hat wie sie gegenüber ihm - und daß diese Erwartungen, zum Donnerwetter noch mal, eben nicht immer[/u] das sind, was die Frau meint, daß der Mann von ihr erwarten darf.

Da wird nicht geschmalzt und geschnulzt und geschmachtet, da wird die Kompromißbereitschaft auf das Maß beschränkt, das man glaubt ertragen zu können.

Und darüber, wo diese Grenze liegt, wird, zum Donnerwetter noch mal, nach[/u] einer Ejakulation nachgedacht, wenn man keinen Spermienschleier mehr vor Augen hat und wieder klar denken kann.

Gruß

Ekki


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