Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Politisches Forum?

Norbert, Monday, 14.02.2005, 17:27 (vor 7660 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Politisches Forum? von Odin am 14. Februar 2005 11:38:03:

Er hat eine andere Grundposition als du, und daß müßt ihr beide eben akzeptieren, solange es sich im rechtlich sauberen Bereich bewegt.
Der feministische Wahn der Grünen ist hier allerdings schon voll on topic.
Und natürlich geht es vor allem um Politik.
'Verbot heimlicher Vaterschaftstests', 'Gewaltschutzgesetz', Scheidungsrecht, 'Familienrecht', 'Verordnungen zu Gleichstellungsbeauftragten', usw. sind alles politische Themen.
Allerdings möchte ich auch nicht unbedingt hier 'Parteispenden', 'xy ist ein(e) Schwuler/Lesbe' diskuttieren.

Dass wir in dem Forum politische Themen behandeln ist mir klar. Ich bin einer derjenigen, der politische Themen immer wieder thematisiert und hier einbringt.
Der "feministische Wahn" der Grünen ist mir bekannt - wiederum bin ich einer derjenigen, der ihn hier einbringt und wahrscheinlich mit am massivsten bekämpft.
Im Gegensatz dazu kämpfe ich aber auch gegen den Mütterverherrlichungswahn der rechten Parteien und gegen die Suppe, die sie uns damit eingebrockt haben. Ich bin eben nicht auf einem Auge blind und sehe beide Seiten.
Wenn hier aber jemand meint, er könne "grundsätzlich alles im Forum auch thematisieren, was Rot/Grün schadet" und damit das Forum ganz eindeutig mißbraucht, dann maße ich mir auch an - als einer derjenigen, die sich am deutlichsten in dieses Forum einbringt - dagegen vorzugehen.
Oder ist es besser, wenn ich in Zukunft " grundsätzlich alles im Forum auch thematisiere(n), was Schwarz/gelb schadet"

Hi Odin
Richtig.
Deshalb hatte ich auch abgegrenzt.
Klar haben uns alle etablierten Parteien die Sosse eingebrockt.
Die einen mit "Gutmenschenwahn", die anderen mit "Mütterverherrlichung".
Und haben die Männer somit von beiden Seiten in die Mangel genommen.

Deshalb ist es auch so schwierig eine politische Richtung in dieser Frage zu präferieren.
Da sie zwar andere Zielrichtungen haben, aber im Endergebnis die gleiche Fehlentwicklung bewirken.

Zwar haben die SPD/FDP mit den neuen Scheidungsgesetzen 1977 begonnen.
CDU/CSU/FDP unter Kohl haben es sich faktisch entwickeln lassen, und begünstigt.
SPD/Grüne haben es nun auf die Spitze getrieben.

Aber es gab/gibt nicht nur Däubler-Gmelin, Bergmann, Zypries, Limbach, etc. sondern auch Geißler, Süßmuth, Nolte, u.a.
Alles große 'Männerfreunde'.

Nur in ihrer Wirkung und Skrupellosigkeit differierend.

Zu Geißler gab es in einem von Arne's eZine mal eine Bemerkung.
Übrigens einer der wenigen männlichen Minister im Familienministerium.
Aber eben nicht gerade ein Männerfreund.

Aktuell finde ich Ulrich Goll(FDP) in Baden-Württemberg ganz ok.
Aber ich habe andererseits nicht vergessen, Aktion 'Rote Karte gegen Männergewalt' hat er als Minister in all ihrer Einseitigkeit maßgeblich zu verantworten.

Gruß
Norbert


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