Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Qual der Wahlempfehlung...

Eugen Prinz, Monday, 14.02.2005, 20:40 (vor 7659 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung... von Garp am 14. Februar 2005 16:22:32:

Frauen kommen am laufenden Band und ziehen private Projekte auf, starten neue Initiativen, sind aktiv, bauen Strukturen auf und stellen Unterstützungsanträge
Zustimmung! Aber in diesem Bereich sind Frauen in Vorteil. Zunächst gibt es die Frauen, die für eben diese Anträge auch bezahlt werden. Frauenbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Professorinnen für Frauenforschung, Kompetenzzentren für Frauen in technischen Berufen etc. Wenn ich für „Männeranliegen“ ein regelmäßiges Gehalt bekommen würde, an Ehrungen wage ich erst gar nicht zu denken, dann würde ich auch viele Anfragen stellen.
Zudem haben viele Frauen das Privileg nicht finanziell eine Familie zu unterhalten müssen.[/i]

Hallo Garp,

das sind gewichtige Argumente! Wenn die Feministinnen ihren ganzen Kram aus der eigenen Tasche bezahlen müssten, dann säßen sie heute noch in den Höhlen und würden Knochen abnagen. Da ist für "Frauenfragen" eine unglaublich aufgeblasene Förderstruktur entstanden, und das Geld scheint nach dem Gießkannenprinzip verteilt zu werden - wie z.B. für bescheuerte Arbeitsmarktcomputersimulationsspiele für Mädchen.

Schwer zu entscheiden, ob man lieber die Hälfte davon für Männeranliegen fordert, oder die komplette Abschaffung dieser Subventionitis. Ich bin für letzteres, denn: Wer subventioniert, der kontrolliert. Aber um die Subventionen abzuschaffen müssen wir erst mal politisches Gewicht haben, und das kriegen wir nie, wenn die Gegenseite die Subventionen vorne und hinten reingeschoben kriegt und wir dagegen jede Briefmarke dreimal benützen müssen.

Abscheugeschüttelt, Eugen


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