Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Heim und Herd oder Arbeitslager?

Andi, Thursday, 17.02.2005, 01:53 (vor 7657 Tagen) @ Scipio Africanus

Als Antwort auf: Re: Heim und Herd oder Arbeitslager? von Scipio Africanus am 16. Februar 2005 20:14:53:

Hallo Scipio

Das heutige Dogma lautet, dass Mann und Frau gleichermassen befähigt sind, selbst Kleinstkinder aufzuziehen ( es wird zumindest immer mehr zu einem Dogma, das nicht angetastet werden sollte )
Das Ideal sollte sich aber grundsätzlich nicht an ökonomischen Vor - oder Nachteilen oder ideologischen Utopien orientieren. In dieser Hinsicht ist nichts, aber auch gar nichts bewiesen. Obwohl ich kein Anhänger des Konstruktivismus bin - diese Wirklichkeit ist eine konstruierte Wirklichkeit in dem Sinn, dass die Gleichbefähigung von Mann und Frau bezüglich Kindererziehung eine notwendige Vorraussetzung für die Gleichstellung ist, somit ein politisches Programm und die dazu konstruierte Wirklichkeit darstellt.
scipio, hoffe nicht zu theoretisch, wers nicht mag soll aufheulen oder mit dem Kopf kräftig gegen die Zimmerwand schlagen :)

Ich stimme Dir zu, habe aber den Verdacht, dass das genauso unantastbare Dogma der Konservativen, "Frauen sind besser als Männer zur Erziehung von Kleinkindern geeignet" genauso konstruierte Wirklichkeit ist, motiviert von dem Drang, Männern die unangenehmeren Aufgaben des Lebens zuzuschieben.

Viele Grüße,
Andreas

PS: Friedwilli schreibt, Muttermilch kann man nicht im Supermarkt kaufen. In Brasilien zumindest kann man sie sich aber wie von einem Pizzaservice liefern lassen.
Davon ab, gibt es starke Zweifel, ob Muttermilch zur Erziehung von Säuglingen notwändig ist. In Deutschland kommen die meisten Kinder im Säuglingsalter ohne Muttermilch aus.


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