Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug
Als Antwort auf: Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug von Magnus am 01. Februar 2005 00:33:22:
Schluß mit der Bevorzugung und Beweihräucherung der Mutter - diese Vergünstigungen kommen von rechts. Schluß mit der Bevorzugung und Beweihräucherung der arbeitenden Frau - diese Vergünstigungen kommen von links.
Soweit kann ich das nachvollziehen - bloß was ist die Alternative? Strikte Arbeitsteilung halte ich nicht für verkehrt.
"Verkehrt" ist auch nicht der richtige Ausdruck. Wie eine Familie ihr Zusammenleben gestaltet ist denen ihr Bier. Wenn sie das so arrangiert hat brauchts aber auch kein Gemaule vom Mann, daß seine Frau "faul herumliegt" und kein Gemaule von der Frau, dass sie die ach so tolle Karriere als Tengelmannkassiererin verpaßt und im Alter keine Rente hat - das ist dann halt mal so!
Schlecht wirds, wenn die Politik das eine oder andere - und manchmal auch beides - zu fördern versucht. Es braucht nun wirklich kein Ehegattensplitting. Die Verlockung sich nur noch um Kind und Garten zu kümmern ist ohnehin schon groß genug und dann auch noch von Hausfrauenrente zu schwafeln schlägt dem Faß noch den Boden aus.
Es braucht auch keine Quotenregelungen (von Teilbereichen mal abgesehen) für Frauen. Wenn sie zu unfähig sind, Karriere zu machen und sich "bessere Plätze" in der Gesellschaft zu erobern, dann sollen sies bleiben lassen. Ein gut dotierter Posten sollte Anreiz genug sein sich anzustrengen - bei Männern reichts ja auch!
Genau durch den Muttermythos entstehen erst viele "Zivilisationskrankheiten".
Ja, das ist teilweise richtig, der Feminismus ist die Krankheit schlechthin, die daraus entstanden ist. Das Schlimme ist nur: die Mehrheit hat sich vom Feminismus bequatschen lassen. Das derzeitige Feminat funktioniert wesentlich schlechter, als die Strikte Arbeitsteiliung. Der Muttermythos hat zumindest die Geburtenrate erhalten, das Feminat hat die Geburtenrate zerstört. Nicht nur Männer haben nun ihre Identität verloren (Frauenversteher-Softie wird zum Zahlesel, während der Macho rumbumst und zeugt) - auch Frauen, die gerne Hausfrau und Mutter sein wollen fühlen sich heute schon genötigt sich schämen zu müssen.
Was brauchen wir also, deiner Meinung nach? Was ist die goldene Lösung?
Magnus
Gleiche Rechten und Pflichten wäre schon mal ein toller Anfang - wenn nicht noch mehr 
Welchen Lebensentwurf das Paar sich wählt, ist deren Sache - siehe oben. Bestimmte Lebensentwürfe haben bestimmte Nachteile und die müssen auch für Frauen bestehen bleiben = kein Hausfrauengehalt, keine Hausfrauenrente. Man hat das Leben als "Versorgte" gewählt und das hat große Vorteile, aber auch große Nachteile (spätere Umschulung nicht ausgeschlossen!)
Grundsächlich - und da sehe ich Hartz 4 als einen Quantensprung an: Nur durch Arbeit soll auf Dauer Geld und Wohlstand kommen, nicht durch Versorgung und Stütze. Das gilt für BEIDE Geschlechter! Und ebenso kann auch eine Karriere NUR DURCH ARBEIT kommen - nicht durch Stütze!
Ein Kind IST in der Regel eine Karrierebremse. Dies ist NICHT finanziell auszugleichen! Ein Kind hat aber nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile und diese haben für BEIDE Geschlechter zu gelten. Kann sich denn wirklich vor lauter Gequassel um Geld und Familienwahlrecht keiner mehr vorstellen, daß es schön ist, ein Kind aufwachsen zu sehen? Muss man daneben für diese "große Last" auch noch die Hand aufhalten? Kinder kriegen ist inzwischen ein lukrativer Nebenverdienst für sozial schwache. Wer glaubt denn, dass diese Kinder geliebt aufwachsen, wenn in erster Linie das Kindergeld wichtig war? Durch diese ständigen massiven Eingriffe mit Vergünstigungen und künstlichen Hindernissen schafft man sich doch erst die Probleme, die man nachher mit noch mehr Vergünstigungen und künstlichen Hindernissen zu beseitigen sucht - und stattdessen wieder andere Probleme schafft.
Zum Schluß noch: Frauen sollen dazu geführt werden, wieder zu arbeiten, indem man die staatlichen - stattlichen - Hilfen fürs Zuhausebleiben streicht.
Kindergärten und Kinderhorte lassen sich leicht finanzieren, wenn die betreffende Familie auch ordentlich dafür zahlt - und das tun diese, wenn 1) das Einkommen dafür da ist (durch den Zweitjob) und 2) die Differenz zwischen arbeiten und zuhausebleiben größer wird durch Wegfall des Ehegattensplittings.
In diesem Punkt ist sich "linker Maskulismus" - wie ich ihn mal bezeichnen würde - auch teilweise einig mit bestimmten Teilen des Feminismus. Nicht alle Feministen wollen tatsächlich diese Vergünstigungen. Viele erkennen darin die Gefahr, dass Frauen unselbständig gehalten werden - in diesem Fall von "rechten Feministen" und "rechten Maskulisten"
(wobei die Bezeichnung "rechter Feminist" mal einfach so erfunden wurde - weiß nicht, obs sowas gibt *g*)
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- Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug -
Carl,
31.01.2005, 23:27
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BartS,
01.02.2005, 00:02
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Scipio Africanus,
01.02.2005, 00:18
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01.02.2005, 00:41
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Scipio Africanus,
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01.02.2005, 01:24
- Volle Zustimmung (n/t) - Scipio Africanus, 01.02.2005, 10:36
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01.02.2005, 01:24
- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug - Nikos, 01.02.2005, 13:48
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- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug - Paul, 01.02.2005, 10:36
- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug - BartS, 01.02.2005, 13:32
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Scipio Africanus,
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- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug - Paul, 01.02.2005, 10:22
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- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug - Odin, 01.02.2005, 15:58
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Simon (der erste),
01.02.2005, 16:17
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- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug - Odin, 01.02.2005, 15:30
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- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug - Garp, 01.02.2005, 02:17
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01.02.2005, 15:10
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01.02.2005, 15:10
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01.02.2005, 14:37
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- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug - Tisserand, 01.02.2005, 17:14
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BartS,
01.02.2005, 16:36
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01.02.2005, 15:47
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Garfield,
01.02.2005, 18:46
- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug - Rüdiger, 01.02.2005, 20:18
- Globalisierung - Martin d.a., 01.02.2005, 22:47
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Scipio Africanus,
01.02.2005, 11:29
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Sternchen,
01.02.2005, 13:20
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Nikos,
01.02.2005, 14:30
- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug - Sternchen, 01.02.2005, 17:31
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Garp,
01.02.2005, 19:28
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Odin,
01.02.2005, 19:50
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Rüdiger,
01.02.2005, 20:29
- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug - Odin, 02.02.2005, 02:22
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Rüdiger,
01.02.2005, 20:29
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Odin,
01.02.2005, 19:50
- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug -
Nikos,
01.02.2005, 14:30
- Das hat Methode -
Vatikanbeobachter,
01.02.2005, 16:40
- Re: Das hat Methode - Frauenversteher AD, 01.02.2005, 17:00
- Verschwörungsschrott -
Ralf,
01.02.2005, 19:34
- Re: Verschwörungsschrott -
Scipio Africanus,
01.02.2005, 19:36
- Re: Verschwörungsschrott - Ralf, 01.02.2005, 19:48
- Re: Verschwörungsschrott - Odin, 01.02.2005, 19:46
- Re: Verschwörungsschrott - Garfield, 01.02.2005, 20:06
- Das Herz der Verschwörung -
Nick,
01.02.2005, 22:37
- Re: Das Herz der Verschwörung - crazyPhil, 02.02.2005, 13:47
- Re: Verschwörungsschrott -- oder einfach Biz-as-usual - Carl, 03.02.2005, 00:52
- Re: Verschwörungsschrott -
Scipio Africanus,
01.02.2005, 19:36
- zusammenfassende Antwort - Carl, 03.02.2005, 00:59
- Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug -
BartS,
01.02.2005, 00:02