Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug

Odin, Tuesday, 01.02.2005, 01:50 (vor 7673 Tagen) @ Carl

Als Antwort auf: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug von Carl am 31. Januar 2005 21:27:08:

IMO leidet unsere Gesellschaft vor allem an einer "Vermutterung". Frauen gehören genauso in den Arbeitsprozeß wie Männer - mit denselben Möglichkeiten und OHNE entsprechende Vergünstigungen.
Mütter sind für ihre Kinder ungefähr halb so wichtig, wie sie selber glauben. Genau durch den Muttermythos entstehen erst viele "Zivilisationskrankheiten". Schluß mit der Bevorzugung und Beweihräucherung der Mutter - diese Vergünstigungen kommen von rechts. Schluß mit der Bevorzugung und Beweihräucherung der arbeitenden Frau - diese Vergünstigungen kommen von links. So hat sich die Massenbevorzugung der Frau erst entwickelt, weil jeder zuerst am Dickdarm sein wollte: Die Linken mit ihren Verlockungen für die Arbeitswelt und die Rechten mit ihrem Mutterwahn.
Deswegen konnte sich der Feminismus auch so stark entwickeln. Deshalb wird sich der Maskulismus nie so entwickeln können, weil er sich leider eher am Feminismus mißt und wenig eigenes besitzt und er außerdem nicht auf Lockangebote warten kann (außer wenn es um den Mann in der Erziehung geht vielleicht, aber auch hier geht es um den Mann in der Familie, nicht um den Mann in erzieherischen Berufen - siehe mangelnde Unterstützung für den boys-day)


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