Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug

Paul, Tuesday, 01.02.2005, 15:10 (vor 7673 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Emanzipation als orwell'sches Ausbeutungs-Werkzeug von ein weiterer Andreas am 01. Februar 2005 12:37:16:

Erstaunlich warum so viele Männer ins Bordell gehen, da es in Deutschland eurer Meinung nach so viele „Hobbyhuren“ geben müsste. Ja wo sind die denn? Lebt ihr in der Wirklichkeit oder in einer Fernsehrealität?

Ja in welcher Realität lebst Du denn? Noch nicht aufgefallen daß die vielen Hobbyhuren nur an den geldigsten Männchen hängen. Vielleicht solltest Du Deinen Houellebecq doch noch mal lesen.
Andreas

Was die Realität angeht, so möchte ich Dir durchaus zustimmen. Ein deutlich ablesbarer (an Kleidung, Auto, Auftreten), hoher sozioökonomischer Status verfehlt i.d.R. seine Wirkung nicht. Am meisten übrigens meiner Erfahrung nach bei gerade jenen Frauen, die sonst stets solche Präferenzen weit von sich weisen. Sprich: Die typische Femi-Ökotante die Männer mit dicken Autos "prolig" findet, ist normalerweise die erste die einem Porsche/BMW/Mercedes-Fahrer sabbernd am Hals hängt, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. :-)

Bei Houellebecq ist es aber schon so, dass er zwischen dem normalen "Wirtschaftsmarkt" und dem "Partnermarkt" differenziert. Dieser eine Typ in "Ausweitung" der Kampfzone ist ja wirtschaftlich durchaus erfolgreich, trotzdem auf dem "Partnermarkt" ziemlich erfolglos. Houellebecq hat mit dieser Differenzierung nicht ganz unrecht, weil natürlich der sozioökonomische Status keinen Erfolg auf dem Partnermarkt garantiert - er ist "ledglich" ein wichtiger Einflussfaktor.

Gruss,
Paul


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