Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: P.S.

Andreas (der andere), Wednesday, 04.08.2004, 13:51 (vor 7856 Tagen) @ Andreas (der andere)

Als Antwort auf: Re: von Andreas (der andere) am 04. August 2004 09:58:42:

P.S.: Okay, das war viel zu verknappend, auch ein Zeitproblem. Nur eine Anmerkung, die für das Problem bezeichnend ist:

Dieter Otten sagt: "Männerversagen ist kein genetisch männliches Problem, sondern ein soziales und kulturelles Versagen." - Das klingt auf den ersten Blick nicht nach einem biologischen oder evolutionistischen Standpunkt. Das Problem liegt dann aber in der weiterführenden Argumentation: "Männer, sagen Forscher (soso, das sagen die also; bestimmt die Hirn-Forscher), brauchen nämlich feste Regeln und Orientierungsmuster. Ist das Regelsystem ethisch, sind offenbar auch seine Anhänger im üblichen Umfang ethisch eingestellt." - "Jene Regellosigkeit (Anomie), die nicht aus dem Zusammenbruch eines Regelsystems herrührt, sondern aus einem Überfluss an Regeln, die alle nebeneinander gelten. Damit kommen Männer nicht klar." - Ein seltsamer Mix aus Soziologie und Biologie, der sich zudem bemüht, die Trennschärfe zu verwischen: Zumindest, wenn ein Phänomen "sozial" genannt wird, "biologisch" dann allerdings begründet. - Daß auch Naturwissenschaftler solchen Unsinn verzapfen können, sieht man z.B. an Steve Jones. Allerdings gibt es wohl nicht viel, was an dessen Theorien das Prädikat "wissenschaftlich" verdiente ...


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