Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Patriarchat abschaffen!

Leser, Saturday, 31.07.2004, 14:51 (vor 7860 Tagen) @ Silke

Als Antwort auf: Patriarchat abschaffen! von Silke am 30. Juli 2004 23:27:46:

Hallo Silke,

Weltweit bekämpfen Frauen die Vorherrschaft der Männer

Vorherrschaft der Männer? Wo denn? im Islam vielleicht. in Indien oder in Afrika. Ein mit mir befreundetes Pärchen machte kürzlich Urlaub auf den Balkan und berichtete mir, wie glücklich die ach so unterdrückten Frauen dort sind. Oder schau dir Russlands Frauen an, mit es durchweg mit unfähigen Behörden und besoffenen Ehemännern zu tun haben. Trotzdem jammern die nicht, sondern packen an und holen sich und ihre Familie aus der Sch... . Ein Wesenszug, der der westlichen Frau längst abhanden gekommen ist. Denn diese versteht Emanzipation als Männer-Nachmache. Sie möchte selbst die Hosen anhaben, selbst Macht ausüben obwohl sie dafür (vom ganz vereinzelten Ausnahmen und die sind grade keine Feministinnen)
keine Fähigkeiten aufbringt. Also fängt sie an das Klagelied von der unterdrückten Frau anzustimmen, und viele Männer , die sich in ihrer gefaketen ach so kraftvollen Rolle der "Machtausübung" wohlfühlen, fallen darauf herein. Das Ergebnis sind Quotenregelungen, damit auch die letzte unfähige Frau noch ihren Job bekommt. Apropo "Frau": das Wort ist schon ganz richtig gewählt, denn weiblich ist an diesen unseren Frauen in der Mehrheit schon lange nichts mehr. Kein Wunder, wenn sie sich in ihren Machtbestrebungen wie Männer aufführen. Welche Frau fände einen Mann attraktiv, der sich besonders weibisch gibt?

Oder sollten wir die Vorherrschaft der Männer

Wo ? in anderen Erdteilen vielleicht? Hier gibt es keine und gab nie eine.
Und was davon zu halten ist, in anderen Erdtteilen eigene Überzeugungen durchsetze zu wolllen, haben die letzten Jahrhunderte schon gezeigt. Oder soll etwa wieder einmal am deutschen (oder besser am fraulichen) Wesen die Welt genesen?

auch aus einem anderen Grund beenden: weil ihre Dominanz das Überleben >der Menschheit gefährdet?

Da sprichst du einen richtigen Aspekt an. Der Knackpunkt ist nur, das dieses "Platzhirschverhalten" eben nicht mehrheitlich dem Naturell des Mannes entspricht sondern von der Frau aufoktroyiert ist. Der Mann soll kraftvoll und erfolgreich sein, dominant und kraftausübend und bloss kein "Waschlappen", eben ein "richtiger Mann" . Das Ergebnis sehen wir nun. Nur Wenige Männer können sich diesem Gesellschaftsdruck entziehen, genauso wie vergleichsweise nur wenige Frauen sich dem Schöhnheitswahn entziehen können. Nur das sie sich dieses Bild selbst implantiert haben. Männer mögen ihre Frauen auch ohne Silikontüten und ähnliches Zubehör.

Erstens: 1950 lebten auf der Erde circa 2,5 Milliarden Menschen, 1975 >waren es bereits 4 Milliarden. Inzwischen, so die Schätzungen, ist die >Weltbevölkerung bereits auf über 6 Milliarden angewachsen

würde sich die Weltbevölkerung überwiegend vegetarisch ernähren, wäre genug Platz für 20+ Milliarden Menschen auf der Erde (COR Studie 70er Jahre, Einstein sagte dies schon in den 50ern). Trotzdem kann ich keine Bestrebungen von Regierung in diese Richtung erkennen. Statdessen lieber die Zahl der Menschen gering halten zu wollen ist ja schon der ganz falsche Ansatz.

- und dies, obwohl die Politik weltweit seit mehr als 30 Jahren >versucht, >dieses Wachstum zu bremsen. Die fatalen Folgen liegen auf der >Hand:

Nein. Das sind nicht die Folgen des Bevölkerungswachstums sondern das sich diese vorhandenen paar Milliarden eben wie der Elefant im Porzellanladen verhalten.

Die Nahrungsmittelproduktion hält in vielen Regionen der Erde nicht mehr >Schritt mit der Zahl der Menschen. Es drohen gewaltige >Hungerkatastrophen und große Wanderungsbewegungen, die wiederum das >Risiko von Kriegen erhöhen. Vor allem aber gefährdet ein ungezügeltes >Bevölkerungswachstum unsere natürlichen Lebensgrundlagen. So werden >immer mehr Wälder abgeholzt, um Siedlungs- und Anbauflächen zu schaffen, >die wachsende Industrialisierung erzeugt zudem eine steigende Belastung >der Natur mit Giftstoffen. Man denke nur an den CO2-Ausstoß durch die >weltweite Zunahme von Kraftfahrzeugen.

CO2 ist schon seit Jahrzehnten zum Dogma der Klimaforscher verkommen. Was ist mit anderen Stoffen wie Methan und Schwefel. Alle Untersuchungen die in die Richtung gehen werden konsequent geblockt es muss das CO2 sein. Obwohl das auch im Normalzustand in riesigen Mengen in der Atmosphäre ist. Aber das zbsp die Rinderhaltung auf der Erde seit den 70ern explodiert ist, die Leute viel mehr Fleisch fressen und eine Kuh die Antmosphäre so viel schädigt wie 10 (!) in Worten ZEHN Autos, das will nicht ins öffentliche Bewusstsein dringen.

Warum? ganz einfach damit lässt sich nicht verdienen! Die Leute sollen für ihre Sünden schließlich zur Kasse gebeten werden.Bitte immer schon weiter Auto fahren, aber pro getankten € 99 Cent "Umweltabgaben" zahlen. Was wenn die Leute von heut auf Morgen Wasser oder Wasserstoff tanken könnten? Oh schreck, da kann man ja gar nichts mehr vorschieben. Deswegen bleibt diese 50Jahre alte Technologie auch bis zum letzten Öltropfen in der Schublade und wird dann so 2050 überraschend als Wunderwerk der Technik gefeiert werden. Natürlich wird es so gedeichselt, das Methanol oder irgendein anderer Träger benutzt wird damit die Leute auch weiterhin zur Tankstelle fahren müssen und nicht in eine unerwünschte Freiheit entlassen werden.

Drittens: Eine große Gefahr für die Menschheit geht von Gewalt, Terror >und Krieg aus.

falsche Kausalität. Nicht von Krieg geht die Gefahr aus. Der Krieg ist das verhängnisvolle Ergebniss wenn Weichen falsch gestellt wurden. In Friedenszeiten muss man dafür sorgen dass es nicht dazu kommt.

Die Tatsache, dass derartige Massenvernichtungsmittel einer wachsenden >Zahl von Staaten, darunter auch Militärdiktaturen wie etwa Pakistan, zur >Verfügung stehen, muss uns mit Sorge erfüllen.

Was letztlich auch der Grund für Offensivstrategien der USA ist. Die werden sich nicht in Ruhe ansehen, wie irgendein Bananenstaat sich ABC Waffen zulegt und dafür habe ich viel Verständnis. die Europäer führen sich als unschuldige Blumenkinder auf und regen sich über die USA auf, selber legen sie ihren Gegnern aber auch wirtschaftlich die Daumenschrauben an sobald sie mit der Kohle nicht rüberkommen.

Was haben diese Bedrohungen mit der Dominanz der Männer zu tun?

Nochmal: Männer sind dominant weil sie

a) so erzogen werden

und

b) Frauen es so wollen!

Doch gerade in den Entwicklungsländern wünschen sich die verheirateten >Männer erheblich mehr Kinder als ihre Frauen.

Kinder bedeuten dort eben noch Reichtum , nicht wie hier. Ausserdem sind sie Altersvorsorge, und da die Kindersterblichkeit höher ist will der Mann vorausschauend eben mehr zeugen. Ich glaube übrigens nicht ernsthaft dass die Frau, die ja auch im Alter versorgt werden will, das nicht will.

Warten wir ab, bis eine Krise unser Banken- und Währungssystem durcheinanderwirbelt. das kann ja schon alle paar Jahrzehnte einmal vorkommen. Wer dann so dämlich war, in Kapital (Lebensersicherung, Rentenvorsorge u.ä.) zu investieren statt in Kinder kann schön sehen wo er bleibt.

Ich denke das war genug Aufklärung für so ein warmes Wochenende.
Nun will ich erstmal den Klimawandel am örtlichen Baggersee geniessen =)

mfg
Leser


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